Druckschrift 
[1] (1838)
Entstehung
Seite
122
Einzelbild herunterladen
 

122

k ..

schnitte grösser an Umfang sind, welche Berechnung D'

wir hier jedoch nicht weiter ausführen. Das aber ^

muß bcigefügt werden, daß wir bei den friedlichen ^

Stücken, soweit diese etwa philosophische, oder Klug-heitslehrcn re. rc. enthalten, vielleicht noch unsere de- st

sonderen Einwände zu machen haben werden, weßhalb ist

diese bei einer billigen Schätzung der Sache ebenfalls w»!

unberücksichtigt bleiben müssen, und eigentlich nur dasfriedlich- Historische mit dem kriegerisch- Historischen ^zusammcngcstellt werden darf, wodurch das für unsre T»!

Jugend gewiß sehr unpassende MiSvcrhaltniß im zu

Stoffe sich noch mehr an den Tag stellt. M

In manchen andern lateinischen Chrestomathien, st

welche nicht, wie die gegenwärtige thnn zu solle» Discheint, dem Knaben beiläufig die Geschichte RomS ^ -dirund Griechenlands beibringen wollen, herrscht das U

Belehrende, Philosophische vor; dieß auch oft in den filz

griechischen, weil die griechische Literatur hierin mehr Lm

Reichhaltigkeit zur Auswahl bietet. Ob aber im i>i^

Wesentlichen damit viel gewonnen sey, wird sich spä- Ust

ter zeigen. Vorläufig läugne ich es. Die Gründesind in her dahin bezüglichen Rede erörtert. stell

der

Ute Vellage. Sm

Eine Stelle aus Tacitus Agricola c. 30.

Haben wir oben eine Stelle dieses Schriftstcl- ^lers über dieBeHandl u n g der römischen (wohl auchüberhaupt klassischen) Geschichte angeführt, so mögehier noch ein Urtheil desselben über den Stoff sei-nen Ort finde». Tacitus befindet sich dabei in einerseltsamen Verlegenheit, wie es scheint. Er hat die Frei- > ^