49
i» klIP>U,
«>t idl,!
M, »jMsk»,> !Ü>l«ch
ils Wstk» !>(ImUlIMjMS
DH
lich
lpvL»
idrl »iII! i»kida -kil !-)ia j>«hi»
I!«
„„versäumen, laßt uns Kränze tragen von jungen Ro-,,„sen, ehe sie welk werden; unser keiner lasse cs ihm„„fehlen mit Prangen, daß man allenthalben spüren„„möge, wo wir fröhlich gewesen sind. Wir haben„„doch nicht mehr davon, denn das! re."" Mit Rechtmacht Salomo noch weiter auf den aus solchen Po-esien hcrvorbrcchcnden sittlichen Ruin aufmerksam,der, wie bekannt, in der Geschichte Roms und Grie-chenlands nur allzudeutlich sich erwiesen hat!
Wir aber, m. H. kehren jetzt nicht ungcrne zurückzu jenem Schcidcpunkte, an welchen wir das Weitereanknüpfen, indem wir nun die Poesie der Schriftnoch kurz inS Auge fassen.
Auch die Schrift bewegt sich nach ihren dichteri-schen Theilcn in den beiden ersten Ideen. Die Schön-heit der Welt ist ihr so wohl bekannt, als ihre Ei-telkeit, aber sic eilt, wie im Sturme, weiter, um Ru-he für die Widersprüche des Lebens zu suchen, undfindet diese Ruhe nicht, indem sie sich vergißt, son-dern indem sie sich besinnt, nicht indem sie sich zer-streut, sondern indem sic sich sammelt, nicht in derWelt, sondern da, wo sie allein zu finden ist — inGott! Und Gott ist ihr ein „lebendige r" Gott.Darum wird das Letzte in ihr alsbald auch das Er-ste, H e r r s ch cn d e, das O ein A, u. während sich dieklassische Dichtung, selbst nach einem scheinbar kräfti-gen Aufschwünge innerhalb der zweiten Idee (beson-ders in der dramatischen Dichtkunst) doch zuletzt im