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[1] (1838)
Entstehung
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eine Thorheit und ein Widerspruch war) um derErde zu entrinnen, nur desto tiefer in alles Irdischehinein. „Vergessen und genießen!" das war die Lo-sung, welche man sich alle Tage gab. Und wahrlich,die dadurch begründete Sympathie mit den Leiden-schaften, Neigungen und Ansichten des natürlichenU. Menschenherzens hat wohl auch manchen Stein zu

jenem Tempel beigetragcn, in welchem wir noch jetztdie Classikcr der alten und der neuen Zeit vergöttern!Wie wäre es sonst möglich, daß wir von wohlgcfüg-ten, niedlichen Worten, von einer wohlklingendenSprache, von geistiger Gewandtheit und Beweglichkeitbestochen, an jener Philysophie des Leichtsinns denGefallen finden, könnten, den doch gewiß nur Besseresverdient? Hören, wir ein. Beispiel, zum drittenmalevon Horaz — ein Lied im Frühling!

Der herbe Winter löset sichIn Lenz und Zcphprspiele;

Zum Wasser gleiten (freue dich!)

Der Schiffe trock'ne Kiele,

Die Heerde drängt ins Feld hinaus.

Der Landmann läßt sein enges Haus,

Der graue Reis die Wiese»;

O Frühling, sei gepriesen!

Schon führt den frischen ReigentanzIm Hellen MondenscheineMit Nymphen, hold in Kleid und Kranz,Im innigen Vereine,

ick