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[1] (1838)
Entstehung
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fischen, als modernen Poesie, wobei michjedoch der Ort, an dem ich spreche, die crstere vor-zugsweise ;N berücksichtigen ermahnt. Cs ist gewißauch für den Schüler von nicht geringem Nutzen, cheer sich in das Einzelne verliert und vielleicht vonReizen dieser, oder jener Gattung trunken wird, sichvorher ernstlich umzuschn, und zu besinnen, damit ernicht etwa Miskcnne, waS seinem inneren Kernenach dennoch das Beste ist, und dagegen bewundereund anbcte, was von aussen gleißt und glanzt, ohnewahren inneren Nutzen zu gewähren

Die Poesie (um einige allgemeine Worte vor-anzuschicken) ist ein Kind der Erde, selbst wennsie Himmlisches bietet; denn sie kleidet Alles in einGewand, das sic aus irdischem Stoffe zusammcnwcbt,und in irdischen Farben schimmern läßt. "Kleidermachen Leute!,, man könnte dieses Sprichwort wohlauch von ihr Zu Misbrauchcn Ersucht scun; denn oh-ne jenes Kleid verliert sic ihre Natur, und wird Ge-schichte, Philosophie, oder irgend etwas Anderes.Ihren Werth und ihre Bedeutung muß man em-pfinden und wohl dem Menschen, welchen sie als-dann zum Wahren und zum Guten weiter führt!Lehrsätze allein helfen bei ihr nichts, weder zumVerstehen, noch zum Schaffen, so wenig, als bei derMusik, ihrer natürlichen Schwester. Diese beiden,besonders im Vereine, haben das Her; des Menschenin der Hand; sie stimmen cs still, ernst, feierlich und