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geringeren bis zu seinen höhergestellteu Charakter»Und Schriftstellern hinauf (wie denn auch die m o -dernc Autorcnwclt in ihrer Ferm und ihrem In-halt) änstcrst geeignet ist, einen gcwißen Ehrgeiz zunähren, eine Sucht nach Ruhm und überhaupt nachsolchen Dingen, die von Vielen doch nur Wenige be-sitzen können, cbendämit aber- auch Neid, Eifersuchtund noch vieles andere zu pflanzen — das ist gewißand anerkannt. Solche Gesinnungen setzen sich nut-gar zu leicht in jedem Herzen fest, auch wenn dieNatürlichen Anlagen und Kräfte des Menschen dieErreichung ihrer Zwecke unbedingt unmöglich machen.In unseren Tagen, bei so gesteigerten Anforderungenin jedem Stande, bei der großen Anzahl, welche sichzu jeglichem Berufe drängt, bei der in dem gleichenVerhältnisse gesteigerten Schwierigkeit, sich auszuzeich-nen emd in der Welt eine nach aussen glänzendeStellung einzunehmcn, und zu behaupten, — bei al-lem diesem würde cs doch um so nöthigcr scyn, schonden Knaben, anstatt nach aussen, vielmehr nach innenzu weisen, statt des Ehrgeizes vielmehr die Demuthin ihm zu erwecken, statt des Begehrens nach immerGrößerem vielmehr Zufriedenheit mit dem Geringenihn zu lehren. Wo aber findet sich dies; alles gezeigtund gelehrt, durch Wort und That gelehrt, als ebenwieder in der alten Bibel?
Und dabei mag inan wohl auch darauf deuten, wiein der Stille dennoch stets die größten Kräfte schlnm-