für jede Art dcS künftigen Berufs. Nur vergesse manüber dem Thcile nicht daü Ganze, über dem Berufenicht den Menschen, welcher bei dieser vorzugsweiseformalen Bildung leer bleiben kann an Jnnbalt.Diese Lücke würde durch nichts besser auSgefüllt,als durch das angegebene Mittel, weil eS den Men-sche» nicht bloS zum Denken, und zwar über di«höchsten Gegenstände antreibt, nicht bloS unterhalt,nicht bloS belehrt, nicht bloS sein Eefübl anregt,nicht bloS seine Vorsätze bessert, sondern Alles dießjusammmen khut und eine Richtung nach dem Höhe-ren in allen Dingen wirkt. Aber bloße Worte un»Versicherungen grmigen hiebei nicht; einige wenige Bei-spiele — um meiner Schüler willen — mögen die ge-machte Behauptung sicher stellen.
Sucht man (damit auch ich mit dem beginne,wonach der Mensch am ersten fragt und was manibm auch sonst am reichlichen bietet) sucht man Ge-schichte u, m. H. wo könnte man sie merkwürdigerfinden, als in einem Buche, daS einem großen Theilenach bereits durch 4 Jahrtausende geheiligt ist, daöin dieser langen Zeltenreibe uuläugbar für hundertgrößere und kleinere Völkerschaften Ker» u. Anfangihrer Schrift, Literatur und ganze» Geistesbildungwurde, daS zugleich immer nur vcu denen verworfenund verachtet wurde, die eS in der Thar nicht genaugenug kannten, aber bewundert und als göttlich vonAllen gepriesen, welche mit der ganzen Kraft ihres