Zusätze und Verbesserungen.
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Dagegen kann ich mich mit seiner Ansicht nicht befreunden,dass der den semitischen Verbis so häufig Vorgesetzte Vorschlag-buchstabe , den Müller (Essai p. 308) ä liest, ■< zu lesen seiund das Präfix der 3. pers. sg. imperf. des aramäischen Ver-bums bezeichne. Ich glaube, dass die ins Huzväresch aufge-nommenen semitischen Verba entweder eine 3. pers. sg. praet.enthalten, oder das Particip. proia^rr' von am, ‘pnai'vSü(= altp. vi$ Farg. II. 8, von Anquetil fälschlich makberunten,von den Parsen makderuntan gelesen) von l -oa, 'pniirv'btnvon Nno. Der Gebrauch der aramäischen Participia (cf. Winer,Grammatik des bibl. und targum. Chaldaismus §. 47) bietet einegenügende Erklärung,p. 31. 1. 12 v. u. lies nicht statt nur.
p. 45. Oppert (I. c. p. 406) leitet Avesta von skr. avasthä her undes scheint mir diese Etymologie nicht unmöglich, doch möchteich das Wort nicht mit Reform übersetzen, sondern vielmehrdie Idee des Festgesetzten darin sehen. Zeud leite ich jetztvon zan = jnä, wissen, her, zaiTti wäre dann = yvwaig, wasja auch von typischer Auslegung gebraucht wird. Ebensoin den Schriften neuerer Parsen.
p. 67. Möglich wäre es auch, in dem Worte di“iN nicht Rum oderGriechenland, sondern Harum zu suchen, wie schon Firdosidie Stadt der Amazonen nennt (vgl. meine Abhandl. über dieAlexandersage p. 28). Agäro in §. 78 müsste dann nicht„ohne König,“ sondern allgemeiner „ohne Oberhaupt“ über-setzt werden. Es ist bekannt, dass sich das Reich der Ama-zonen (striräjya) auch im Mahäbhärata findet. Cf. Lassen, Zeit-schrift für die Kunde des Morgenlandes II. p. 26.p. 77. 1. 12 lies machte statt machen.
p. 82. In dem §. 58 vorkommenden pairidadza, Umhäufung, Um-zäunung, glaube ich das Wort zu erkennen, welches als naqa-öeiaos zu den Griechen, als ömö zu den Hebräern und vonda in unsere Sprachen gekommen ist, ad ist, wie wir durchVergleichung der Keilinschriften sehen, ai zu sprechen,p. 86. not. 4. Es ist mir während der Rearbeitung des Vendidadmehr und mehr klar geworden, dass die gewöhnliche Vorstel-lung, als seien die im Vendidad so häufig erwähnten Schläge