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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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ZUSATZE UND VERBESSERUNGEN.

p. 7. 1. 22 lese man Trita statt Trita.

p. 8. Seitdem die obige Einleitung gedruckt wurde, sind wiederzwei neue Persönlichkeiten bei den Persern und Indern als iden-tisch nachgewiesen worden, nämlich Gandarewa (cf. Pärsigr.p.169.196) und Gandharva cf.Weber, Ind. Studien II. p.225und Kuhn, Zeitschrift für Sprachforschung I. p. 513 ff., dannKri^änu und Kerefäni cf. Weber, Ind. Studien II. p. 313.314. Der Identität der indischen druh und altp. drukhs istschon oben p. 124 gedacht worden,p. 10. Es war mir entgangen, dass Lassen selbst schon die Ansichtzurückgenommen habe, als gehöre die Keilinschrift, die vonArtaxerxes herrührt, dem Artaxerxes II. an. Es ist überallArtaxerxes III. zu lesen.

p. 25. Wenn Weber (Ind. Studien II. 162) die Nachricht Aeliansvom indischen Homer ohne weiteres auf das Mahäbhärata be-zieht, so kann ich wenigstens für Persien nicht beistimmen undhalte den persischen Homer für eine wirkliche Uebersetzung,wie Aelians Worte klar besagen. Homers Gedichte konnteneben so gut ins Persische übersetzt werden wie ins Syrische(cf. Barhebraeus, Chron. ed. Kirsch p. 132).p. 28. Herr Oppert hat mehrere Wörter des Huzväresch, die bisjetzt dunkel waren, sehr glücklich aus dem Aramäischen erklärt,z. B. proiifr (von Anq. däbunten gelesen) von üi-p,proimuvon nnr (Journal asiatique Avril Mai 1851. p. 398 ff.).