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Zweiter Excurs.
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Auch aus griech. und röm. Schriftstellern dieser Periode lassensich leicht Beweise für unseren Salz beibringen, dass die persischeSprache in wenig veränderter Form schon während derSasfinidenze.itexistirte. Einige treffende Erklärungen hat schon J. Müller beigebracht(Essai sur Ic Pehlvi p. 343). ln einer Stelle des Procopius (De hellopers. 1 . 5) heisst es : Haqeh'&djv di rcov zig ev Tt.eqacug loyli.uov, ovo-fia piv rOYSANASTAJHX, XAN AP AH 'H2 di xo atlenux(sirj ä’clv ev Htqacag ozqazrjydg zovzo ye) etc. und ihid. 1.6: Kaizov pev Povaavaozädrjv v.zeLvag zdv AJE PP OY NO YNBAAPINavr avzov y.azeozriocizo etcl zrjg tov Xavaqdyyov aqy^rjg, tov deJSedorjv AJPAYTA/t APAN2AAANHN ev&vg dvetrce. <dvva-zat di zovzo zdv drei dqyaig ze dpov /.ai Gtqaxiwzaig dnaoiv eepe-Gtioxa. Das letztgenannte Wort erklärt Müller, gewiss vollkommenrichtig, als , der oberste der Krieger, Adergudun-
bad, eben so sicher als Xj «As Aufseher des Feuertempels,
in yavaqdyyrjg darf man mit demselben Gelehrten das huzväresch-pärsische qanar (= neup. erkennen. Ich füge diesen Stellennoch eine andere aus Theophylactus Simocatta (IV. 1) bei, wo esheisst: Weqoyävqg o IJeqoqg to d? ovopa zrjv zov paylazqov älglavzfj qiouaiv.fj evarjpciLvezai yfauzzy, Pherochanes ist i. e. Fer-
chän, welches Wort weise bedeutet und als Name der laberista-neusischen Herrscher noch mehrere Jahrhunderte später vorkommt.Wenn endlich Ammianus Marcellinus (XIX. 2, 11) sagt: Resulta-bant clamoribus colles: nostris virtutes Constantii Caesaris extol-lentibus, ut domini rerum et rnundi, Persis Saporem et saansaanappellantibus etpyrosen, quod rcx regibus imperans et bellorumvictor interpretatur , so erkennt man leicht in dem ersten der ge-nannten Wörter das neup. »L& , in dem zweiten aber »j s
Von persischen Wörtern, die sich etwa hei armenischen Schrift-stellern erhallen haben, steht mir blos die Notiz zu Gebote, dassMoses von Chorene von den Fabeln des Rüstern Sacgig spricht,letzteres Wort ist aber offenbar das neup. (ausSejestan stam-
mend), mit dem dem Huzvaresch eigentümlichen finalen k amEnde. — Rechnen wir zu allen diesen Beispielen noch die Eigen-namen der verschiedenen Persönlichkeiten dieser Periode, so wer-den wir als gewiss annehmen dürfen, dass die persische Sprache zurZeit dieser Schriftsteller schon auf der Stufe stand, auf der wir daspersische Sprachgut im Huzvaresch vorfinden. Da sich nun die Ein-mischung aramäischer Bestandteile ebenfalls am leichtesten und