Zweiter Excurs.
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wenn wir uns diejenigen persischen Wörter, die aus Schriftstellern,die unzweifelhaft in die Zeiten des älteren persischen Reiches ge-hören, klar zu machen suchen. So weit es mir nun gelungen ist,solche Wörter zu erklären, sind sie alle mit der Annahme, dass dasHuzväresch in jene Zeit falle, nicht unvereinbar. Die folgendenBeispiele mögen dies bestätigen.
Ich beginne mit den syrischen Wörtern, welchen das wenigsteGewicht beizulegen ist, weil die syrische Literatur, obwol sie ziem-lich früh beginnt, doch auch spät aufhört, die persischen Wörteralso möglicher AVeise auch aus der Zeit nach den Säsaniden stam-men können. Man hat die ins Syrische übergegangenen persischenWörter schon öfter zusammengestellt 1 ), ich hebe davon die folgen-den aus: = pttnöDK ist deutlich und kommt im Huzvä-
resch oft genug vor, ebenso j.j 2 .j.ovo = pim, neup.
= p“intn (Farg.Y. 83. VII. 7), , munus , donurn , weiss ich
als einfaches Wort nicht zu belegen, es ist erhalten in ptainnai. e. (Farg. XXI. 7 ff.), ^Aj = dnt, sehr gewöhnlich, aber
auch schon in älterer Zeit vor den Säsaniden, )Laj^aiQ.D = pirtDlp(Farg. XVIII. init. ), fciuj = pro , neup. , Lanze (cf. Farg.XIAL 34), ^QjAa = rrnNTi» (cf- Glosse zu Farg. VII. 188);idolurn , kann ich zwar selbst nicht belegen (= j^t ), aber ganzanalog ist iNpna — vorhanden, so dass diese Form darum
nicht minder sicher steht.
Von grösserem Gewichte sind die persischen Wörter, welchesich in den Talmuden finden. Den Abschluss des Talmuds dürfenwir etw r a gegen Ende des fünften Jahrhunderts unserer Zeitrechnungsetzen (498 n. Ghr.), die in demselben enthaltenen persischen Wör-ter gehören also gewdss der säsänidischen Periode 2 ). Es mögen diefolgenden wenigen Beispiele genügen: ip'-inoa (sapple.x quae advestitum et lectos pe.rtinet) = Huzv. p'inoi, theils = vagtra,theils = $tairis, pbüOJ ( saccus) - neup. ptn,
Schuh (cf. Buxtorf Lex. tal.: s. v. pin) = pärsi mök in emok,■'pma == neup. (cf. Müller Essai, sur le Fehl. p. 296),
NpnD’OB cf. j.i U nd ji uiid andere Wörter mehr.
1) Lorsback: Arcliiv für bibl. und morgen!. Literatur II. p. 249 Jf., Holt-mann Grammatica syr. p. 18.
2) Cf. Sefat. Chachamim oder Erklärung der in den Talmuden Targumimund Midraschim vorkommenden persischen und arabischen Wörter von A. Jel-linek. Leipz. 1846.