Ven didad.
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14. Um zu widerstehen der schlechten Fäulniss und demSchmutze, den Agra-mainyus zum Körper der Menschen hinge-bracht hat.
15. Dann brachte ich, der ich Ahura-mazda bin, die heilendenBäume hervor.
16. Viele hunderte, viele tausende, viele zehntausende.
17. Herum um den einen Gaökerena 1 ).
18. Das Alles preisen wir, das Alles loben wir, das Alles erbit-ten wir her zu diesem Körper der Menschen.
19. Krankheit, dich verwünsche ich, Tod, dich verwünscheich, Leiden, dich verwünsche ich, Fieber, dich verwünsche ich.
20. Schlechtigkeit, dich verwünsche ich.
21. Durch wessen Wachsthum schlagen wir die Druj? Auf dieDruj schlagen wir durch Wachsthum.
22. Wessen Reich ist kraftvoll für unsersgleichen, o Ahura 2 )?
23. Ich bekämpfe die Krankheit, ich bekämpfe den Tod, ichbekämpfe das Leiden, ich bekämpfe das Fieber.
24. Ich bekämpfe die schlechte Fäulniss, den Schmutz, denAgra-mainyus geschaffen hat, an diesem Körper der Menschen.
25. Ich bekämpfe alle Krankheit und allen Tod, alle Yätus uud' Pairikas, alle die schlagenden (Daevas), die schlechten.
1) Gaökerena, das mir sonst nicht mehr bekannt ist, wird ausdrücklichin der H. U. als weisser Haoma erklärt. Ueber diesen weissen-Haoma handelnmehrere Stellen der späteren. Parsenbücher. So heisst es im Bundehesch (fol.119. vso. I. 1): „Nahe bei diesem Baume (nämlich Jat-bös) wächst der weisseHom, in der Quelle Arduisur, jeder der ihn isst wird unsterblich , man nenntihn den Baum Gokarn.‘ £ Bei der Auferstehung wird er allen Menschen ge-reicht und dadurch die ^Unsterblichkeit hergestellt ( ibid . fol. 126. rcto. 1. 8.9 (f.). Nach dem Minokhired (cf. Pärsigr. p. 172) wächst er im See Var-kash,am verborgensten der Orte, um ihn kreist beständig der Fisch Rhar-mabi undwehrt die Frösche und andere schlechte Geschöpfe von ihm ab, die ihn zu ver-nichten drohen. Nach dem Bundehesch (fol. 108. vso. 1. 12 ff.) ist es eineEidechse, die Agra-mainyus eigens zur Vernichtung des weissen Hom geschaf-fen hat, und zehn Fische, welche diese Eidechse zurückhalten müssen, einerdieser Fische muss beständig seinen Kopf gegen die Eidechse gekehrt haben,um sie zu beobachten. Diese Fische .nehmen himmlische d. h. gar keine Nah-rung zu sich.
2) Die Worte in §. 21. 22 sind vielleicht nicht richtig übersetzt und über-haupt, wie mir scheint, verdorben. Es findet sich diese Stelle Yafna Cap. 32wieder, lautet dort aber (V. S. p. 210): maibyo. khshathrem. aöjö. agbavat(es ist auch hier aojohvat zu lesen) yehyä. varedä. vanadmä. drujem.