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Veodidad.
128. Ich preise die Gäthä Ahunavaiti, ich preise die GäthäUstavaiti, ich preise die Gäthä (jpentä-mainyeus, ich preise dieGäthä Vöhü-khshathrem, ich preise die Gäthä Vahistöistois 4 ).
129. Ich preise jenes Karshvare Arezahä, Cavahä, ich preisejenes Karshvare Fradadhafshu Vidadhafshu, ich preise jenes Karsh-vare Vouru-barsti, Vöuru-jarsti, ich preise das Karshvare Qaniratha-bämi 1 2 ).
130. Ich preise Haätumat, den strahlenden, glänzenden 3 4 ).
131. Ich preise die Ashi-vaguhi, ich preise die gerechte Weis-heit 4 ).
132. Ich preise den Glanz der arischen Gegenden, ich preiseden Yima-khshaäta, der mit guten Herden versehen ist.
133. Der heilige (Jlraösha, wenn er gepriesen wird, ist zufrie-den und nimmt mit Liebe an. Wohlgewachsen und siegreich ist derheilige Qraösha.
134. Bringe Zaothra für das Feuer, bringe hartes Holz für dasFeuer, bringe verschiedenartige Wohlgerüehe für das Feuer.
1) Dies sind die fünf Feste, welche mit dem Namen Fravardian oder Fra-vardegban bezeichnet werden. Cf. Sad-der Port. XLI.: Si quales sint Pher-vardaghdn non nosti, dicam tibi eas esse quinque bealas sorores quae nentet texunt et siituras consuunt: harum una est Ahunavud, alia est Asktuvad,tertiae nomen est Esphindamad, quarta est Vahuchshater , quinta estVahisk-tushiyush. In Phervardaghdn solent celebvare Aliprinaghdn, quibus animaslaetißcant. Quando anima vestitum corporis excusserit, tum nuda erit: sedex istis zeug quinque vestitum reperiet, cum mundi erealor ita ordinavit.Die im Texte genannten Namen sind übrigens die Namen heiliger Gebete imzweiten Theile des Yapna, welche wol an den verschiedenen Festtagen recilirtwerden, nämlich : ahunavaiti Yay. XXVIII ff. ustvaiti XLII ff. ppenta-mainyeusXLVI ff. v6hü-khshathrem XLIX. vahista. istis Li airyemä ishyu LI.
2) Die verschiedenen Kareshvares sind die späteren Keshvars, sind die sie-ben Theile, welche bei der Erweichung der Erde entstanden, die durch dasWasser herbeigeführt wurde, welches Tistar auf dieselbe hatte regnen lassen,um die Khrafftras zu lödten, die Agra-mainyus hervorgebracht hatte. Sie sindhöchst wahrscheinlich mit den sieben Dvipas der Inder verwandt (Zeitscbr. derDeutsch, morgenl. Ges. VI. 85 ff.) und nicht mit den sieben Klimas zu verwech-seln, welche blos eine Unterablheilung von Qaniratha bilden. Cf. meine Ab-handlung Ue b e r den 19. F a r g a r d zu d. St.
3) Haetumat, der Fluss Helmend cf. Farg. I. 50.
4) Ashi-vaguhi wird in den Yeshts und im Ya$na angerufeu. Sie scheintmit dem Gestirndienst in Verbindung zu stehen , denn es heisst von ihr, dasssie den Weg des Tistar und Mitbra reinige. Ihre Genossin heisst Päreiidi.