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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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243
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Neunzehn I. er F a r g a r d.

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2. Also sprach dieser schlechtwissende Agra-mainyus, der vollTod ist:

3.Drukhs! laufe hinzu, tödte den reinen Zarathustra 1 ).

4. Die Drukhs lief um ihn herum, der Daeva Büiti, der ver-gängliche, der Betrüger der Sterblichen 2 ).

5. Zarathustra sagte das Gebet Ahuna-vairya her: yathä. ahu.vairyö. Man möge die guten Gewässer der guten Schöpfung preisenund das mazdayatjnische Gesetz verehren.

6. Die Drukhs lief von ihm betrübt hinweg, der Daeva' Büiti,der vergängliche, der Betrüger der Sterblichen.

7. Die Drukhs enlgegnete ihm (dem Agra - mainyus) : PeinigerAgra - mainyus!

8. Nicht sehe ich an ihm den Tod, an dem heiligen Zarathustra.

9. Voll Glanz ist der reine Zarathustra.

10. Zarathustra sah im Geiste: Die bösen, Schlechtes wissendenDaevas befragen sich über meinen Tod.

11. Es erhob sich Zarathustra, hervor ging Zarathustra.

12. Nicht verletzt durch Aka-manas sehr peinigende Fragen,

13. Steine in der Hand haltend von der Grösse eines Katasind sie der reine Zarathustra 3 ).

14. Welche er erhalten hatte von dem Schöpfer Ahura-mazda.

15. Um sie zu halten auf dieser Erde, der weiten, runden,schwer zu durchlaufenden, in grosser Kraft in der Wohnung desPourushatjpa 4 ).

16. Es benachrichtigte Zarathustra den Agra -mainyus: Uebleswissender Agra-mainyus!

!) Asliäam. zarathustra ist ein alter Fehler, der häufig vorkommendeVocativ von gedankenlosen Abschreibern statt des Accusativs gesetzt. WegenDrukhs cf. zu Farg. VII. 4.

2) Der Daeva Büiti ist mir sonst nicht mehr vorgekommen. Ithyejü,nach persischer Tradition vergänglich, cf. skr. lyaj.

3) A<;än6, höchst wahrscheinlich == skr. ajna, Stein zum Sonnausschla-gen, wie Roth vermutket bat. Möglich wäre es allerdings, auch hier an Schleu-dern zu denken.

4) Diese Stelle ist mir auch jetzt noch um nichts klarer als vor einigenJahren, als ich sie zum ersten Male behandelte (cf. meine Abhandlung: Ueberd e n 19. Fa rga rd desVendidad zu dieser Stelle). Schlottmann in seinenBemerkungen zu jener Abhandlung (Weber: Indische Studien I. p. 364 If.)übersetzt:Wie willst du angreifen das betretene wohlgebaute, fernhin gren-zende Land durch Angriff auf die steile Höhe, die Wohnung des Pöurushajpa.

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