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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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237
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Achtzehnter Fargard.

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112.Dann gieb ihm einen Namen: ,, vom Feuer gegeben,vom Feuer stammend,Burg des Feuers,Gegend des Feuers,oder irgend einen Namen, einen vom Feuer gegebenen.

113. Der heilige Qraösha fragte die Drukhs mit weggelegterKeule: Drukhs, die du nieht issest und nicht arbeitest! Wer ist dervierte unter diesen Männern 1 )?

114. Darauf entgegnete ihm die Daövi Drukhs: Qraösha, heili-ger, wohlgewachsener! Dies ist der vierte unter diesen Männern.

115. Wenn ein Mann, der über fünfzehn Jahre ist, Unzuchttreibt, ohne Kosti und Band. Nach dem vierten Schritte, gleichdarauf, magern wir ihn ab an Zunge und Fett 2 ).

116. Nachher vermögen sie die mit Körper begabten Weltendes Reinen zu durchstreifen, wie Schläger und Zauberer und tödtendie mit Körper begabte Welt des Reinen 3 ).

117. Der heilige Qraösha fragte die Drukhs mit weggelegterKeule: Drukhs, die du nicht issest und nicht arbeitest! Was ist fürihn die Sühne?

1) Ich bemerke hier, dass das Wort arshan, Mann, zu skr. vrisha (Rigv.

XXXIII. 10), vrishnya (virya Rigv. XCI. 16. 181 stimmt, v ist abgefallen, cf.vohuna und neup. , vira und Jo.

2) Ich schliesse mich hier der Erklärung Roths an : mivamalii = skr.miv, pivas, pivas, Fett. Cf. Sad-der Port. LXIX.: Praeceptum est cavere ,ne cum, meretrice Jamiliaritatam habeas ...... Quicunque semel rum mere-

trice ('ubueril , per 40 dies intellectus et scientia ab illo abibunt: non per-spicacitas ejus nee consilium ., nee conductus , nee apprehensio , nee religio,nee slabilitas ejus mansura sunt, nee cor ejus quietum manebit. Ideoquecustodi te ab hoc, et tibi eaveto. Wäre es indeks möglich, jahika in einerweiteren Bedeutung zu fassen, so würde ich vorziehen zu übersetzen: Wennein unanständiger (?) Mann ohne Kosti und Band umherläuft, nachdem er15 Jahre alt geworden ist (cf. oben Einleitung p. 9). Ohne Kosti zu gehen isteine Sünde, welche die Parsen beichten müssen, cf. Pärsigr. p. 175. Cf. Sad-der Port. XII.: Quando alligis Cingulum medio a religiosis erit abundantiatua centies millies. Si autem medium tuum nonfuerit cingulo einctum tuaa religiosis vicinitas alienata erit. Ne itaque solvas a medio tuo cingulumquia a tuo in religione consorte invenies mcrita etiam persoluta, nihil enimin tuo religionis consorte melius est quam ut invenias in eo praemium talequod sil praemium pro aliis etiam hominibus adeo ut tu sine operibus par-ticeps fias de illo. Die Handschriften sind übrigens hier in greulicher Ver-wirrung.

3) In der allgemeinen Verwirrung ist der vorliegende §. in der H. U. ganzausgefallen, meregh e n ti nehmeich = skr. mrig, zanda ist entweder zujan, tödten, zu ziehen oder ist = Zandik, der Ketzer, cf. Parsigr. p. 121 ff.