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Ve n d i d a d.
99. Der heilige Qraösha fragte die Drukhs mit weggelegterKeule: Drukhs, die du nicht issest und nicht arbeitest! Wer ist derdritte dieser Männer?
100. Darauf entgeguete ihm die Daövi Drukhs: Qraösba, heili-ger , wohlgewachsener! Dies ist der dritte dieser meiner Männer.
101. Wenn Jemand im Schlafe seinen Samen fliessen lässt.
102. Dieser bedeckt mich, so wie andere Männer beim Bei-schlafe die Weiber bedecken.
103. Der heilige Qraösha fragte die Drukhs mit weggelegterKeule: Drukhs, die du nicht issest und nicht arbeitest! Was istfür ihn die Sühne ?
104. Darauf entgegnete ihm die Daevi Drukhs: (Jlraösha, heili-ger , wohlgewachsener!
105. Dass ist für ihn die Sühne :
106. Wenn ein Mann, nachdem er vom Schlafe aufgewacht ist,dreimal Ashem-vöhu betet.
107. Zweimal humalananm , dreimal hukhshathrotemäi, viermalahuna-vairya recitirt und das yeghö-hätahm betet. Dieser zerstörtmeine Schwangerschaft, als ob ein vierfüssiger Wolf das Kind ausder Mutter risse.
108. Dann wird er zu Qpenta-ärmaiLi sprechen : „Qpenta-firmaiti!“
109. „Diesen Mann übergebe ich dir, diesen gieb mir wiederzurück,“
110. „Zur Zeit der Auferstehung 1 ).“
111. „Kundig der Gäthäs, kundig des Yatjna, der gefragtenUeberlieferung mit Tugend, das Marithra als Leib habend 2 ).“
1) Cf. Anquetil ZAv. II. p. 119. S’il arrive que pendant la nuit. on sesouille involontairement , il faut se lever , dire le Khoschnoumen de Sapan-dumad prendre de Purine de boeuf {laver son habit ou son drap avec cetteurine ) et verser cela sur la terre. Sapandomad qui preside ä la tcrre , enformera un enfant qui dans le ciel sera donne ä celui qui d ob ei ä ce pre-cepte. F räsb m o-kere ti ist (las pärsische frasbegard (vriddhikaritä heiNer.), die Zeit der Todtenauferstehung, vielleicht genauer die Zeit unmittel-bar vor der Todtenauferstehung, die Periode, während welcher sich die ver-schiedenen Glieder wieder vereinigen.
2) Wichtig sind die Worte: paiti. parstem frafaghem, diese Fra-gen können blos der dialogisch abgefasste Vendidad oder ein ihm ähnlichesWerk sein. Wäre das Erste der Fall, so würde sich dadurch dieses Bruch-stück als ein ziemlich spätes ausweisen. Yafnem fehlt in der II. U. und istvielleicht zu streichen, doch stimmt die Letztere hier überhaupt so wenig zumTexte, dass ich Bedenken getragen habe, eine Einzelnheit zu ändern.