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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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Ve n didad.

21. Es fragte Zarathustra: Wer ist der Vergängliche, Sterb-liche ?

22. Darauf entgegnete Ahura-inazda : Wer ein sündiges Gesetzlehrt, o heiliger Zarathustra.

23. Wer während der drei Nachtzeiten den Gürtel nicht an-zieht *).

24. Wer nicht die Gäthäs recitirt, nicht die guten Gewässerpreist.

25. Wer mir einen Menschen, der in solche Enge gerathen ist,in die Weite hinausbringt.

26. Der thut kein besseres Werk, als wenn er ihn nach derBreite des Rückens den Kopf abschnitte.

27. Denn für einen Schädlichen, bösen, unreinen ist der Segens-wunsch von Grösse eine Waffe zum Schlagen.

28. Von zweien einer Zunge, von dreien keiner, vier schreienvon selbst 1 2 )....

29. Wer einem Schädlichen, bösen, unreinen vom zubereitetenHaoma giebt.

30. Oder vom geweihten Myazda.

31. Der thut kein besseres Werk, als wenn er tausend Pferdetödtete, in einem mazdaya^nischen Dorfe die Männer erschlüge, dieKühe den Unrechten Weg führte.

32. Frage mich, o Reiner, mich den Schöpfer der Heiligsten,Weisesten, der gerne Antwort giebt, wenn er gefragt wird, so wirdes dir gut sein, so wirst du zur Reinheit gelangen, wenn du michfragst.

33. Es fragte Zarathustra: Wer ist der Qraöshävareza des()raösha, des Heiligen, Starken, dessen Leib das Maiithra ist, desFesten.

34. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Der Vogel, der den Na-men Parödars führt, o heiliger Zarathustra.

1) Zu thrizaremaem cf. oben Farg. XIII. 15; rata, in der Bedeu-tung Tagszeit, cf. oben Farg. VII. 6.

2) Dieser Satz ist ohne Zweifel verdorben, mitten im Satze bricht dieHuzväresch-Uebersetzuug ab, und es beginnt eine Stelle, die gar nicht hierhergehört. Wie die Worte im Texte stehen, können sie kaum etwas anderes heis-sen als wie oben übersetzt ist, aber sie sind sinnlos und entweder der Emen-dation oder der Ergänzung bedürftig.