SECHZEHNTER FARGARD
EINLEITUNG. 1 2 )
Dieses ganze Capitel handelt über die Behandlung der persi-schen Frauen, wenn sie mit der Menstruation und ähnlichen Zu-ständen behaftet sind.
1. Schöpfer! Wenn in dieser mazdaya^nischen Wohnung eineFrau mit Kennzeichen, Merkmalen und Blut behaftet ist 3 ).
2. Wie sollen die Mazdaya^nas sich verhalten?
3. Darauf entgegnete Ahura-mazda : Es sollen diese Mazdayacj-nas einen Weg wählen 3 ).
4. Entfernt von den Bäumen, welche zu Brennholz empor-wachsen.
1) Cod. Loüd. nr. 2 :
2) C h i t h ra va i t i wird von der H. U. blos umschrieben, in der Glosse
aber mit ms i. e. erklärt, sonst bedeutet chithra “[Nl-PS i. e. cf.
Farg. I. 53, XI. 6, Neriosengh übersetzt es mit prakatam. D a kh s la v a i t i,von dakhsla, Kennzeichen (chihna bei Ner.), noch in diesem Sinne gebräuch-lich, cf. Farg. II. 86, ist aber dann besonders für die Menstruation der Frauengewöhulich geworden , das neuere dastän der Parsen ist daraus entstanden(rajasvalärudbira Ner.). Vohunavaiti, von vohuna, Blut, verwandt mitvaghutäta, cf. zu Farg. VI. 64, nach Abfall des v ist daraus das neuereentstanden.
3) Nach der Glosse ,,der Weg zu dem Ort, wo die Menstruirende bleiben
muss.“' Viehi ist das neuere ^ , wählen.