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V e n di d a d.
123. Darauf ent.gegnete Ahura-niazda : Wenn diese Hunde umzweimal sieben Wohnungen herumlaulen können.
124. Dann gehen sie nach Belieben vorwärts, im AVinter wieim Sommer.
125. Sechs Monate beschütze man die Hunde, sieben Jahrelang die Kinder.
126. Für das Feuer, den Sohn Ahura-mazdas, ebenso für dieFrau.
127. Schöpfer! Wenn die Mazdayat’iias einen läufigen Hund(mit einem anderen) in Verbindung bringen wollen 1 ).
128. Wie sollen diese Mazdayatjnas sich verhalten?
129. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Sie sollen eine Grubegraben in der Erde in der Mitte der Viehhürden.
130. Einen halben Fuss tief in harter Erde, einen halben Manntief in weicher.
131. Sie sollen zuerst lernhallen die Kinder und das Feuer denSohn Ahura-mazdas 2 ).
132. So lange soll man ihn beschützen, bis ein anderer Hundhinzukommt.
133. Einen späteren und noch einen späteren soll man von denfrüheren (Hunden fernhalten), nicht sollen sie ihn verwunden 3 ).
1) Dies ist, wie ich glaube, der Sinn dieses schwierigen Satzes; jvo-
dakhsta nehme ich als Compositum, maethmana, von der häufig verkom-menden Wurzel mitli, cf. wodurch die H. U. hier das Wort
übersetzt.
2) H.U.: Sie sollen ihn anbinden hinweg vom Kinde (Glosse: „damit eres nicht beisse “), vom Feuer etc. (Glosse: „damit es ihn nicht verwunde,“man vergleiche aber den folgenden Fargard) , da es mir nicht erlaubt scheint,dem Acc. die Bedeutung des Abi. zu geben, so habe ich es vorgezogen, dieBedeutung des Verbums niderez etwas zu erweitern. Die Bedeutung „ab-halten“ scheint mir aus der ursprünglichen ohne Zwang hervorzugehen.
3) §. 133 ist nur conjectural übersetzt. In §§. 134. 135 einen Sinn zu brin-gen, ist mir nicht gelungen und ich glaube auch nicht, dass sie einen habenkönnen, in der Gestalt wenigstens, wie sie iin Texte sowol als in der H.U. ste-llen. Ich habe die Uebersetzung (nach der H. IT.) hergesetzt, sie würde abermehrere Aenderungen des Textes nothwendig machen, welche nach den Hand-schriften nicht zulässig sind. Wegen aputhra vergl. man oben zu §. 17,bäuzdri oderbaozdri, denn beide Lesarten sind zulässig, wird mit iKtvviaübersetzt, also ganz in derselben Bedeutung genommen wie barethri. Cf. ßur-uouf Etudes /. p. 392. Thrayananm scheint die H. U. mit bäuzdri zu ver-binden, nimmt es aber als Ordinalzahl. Barethri wäre ich geneigt, für eine
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