Fünfzehnter Fargard.
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108. Schöpfer ! Wenn diese Hündin in einem Keller zum Vor-schein kommt.
109. Von welchem der Mazdayatjnas soll sie ihre Nahrungerhalten ?
110. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Wer diesen Keller ge-graben hat.
111. Der soll sie so lange erhalten.
112. Bis dahin soll er den Beschützer machen, bis diese Hundeherauskommen. Wenn er ihnen keine Nahrung giebt und dieseHunde aus Mangel an passender Nahrung Schaden leiden, so sollman die Wunden der Beschädigten büssen mit der Strafe des Baödho-varsta.
113. Schöpfer! Wenn diese Hündin in dem Futter nieder-kommt 1 2 ).
114. Von welchem der Mazdayatjtias soll sie ihre Nahrungerhalten ?
115. Darauf entgegnete Ahura-mazda : Wer diese Wiese ein-gerichtet hat.
116. Er soll sie so lange ernähren.
117. Man bringe sie zu seiner Wohnung auf Geweben vonPflanzen oder anderen Lagern 3 ).
118. So lange soll er den Beschützer machen, bis diese Hundeherauskommen.
119. Wenn er ihnen keine Nahrung giebt.
120. Wenn diese Hunde aus Mangel an passender NahrungSchaden leiden.
121. So soll man die Wunden der Beschädigten büssen mit derStrafe des Baödhö-varsta.
122. Schöpfer! Wann haben die Hunde ihre eigenen Geräth-schaften und ihr eigenes Brot 3 )?
1) väftra, Futter, gewöhnlich von den neueren Parsen mit s Lo Gras,gegeben. Glosse der H. 0., wer dasselbe angesät hat.
2) Nein 6 kann hier blos mit niinata Zusammenhängen, H. 0. pnn, wahr-scheinlich Fehler statt fiMS. Der Satz würde übrigens besser nach §. (21passen.
3) Zaena, H.U. yiä (= qJj) , es isj wol wie zaya Gerätschaft über-haupt. Dass Draoua und nicht draöga die richtige Lesart sei, zeigt dieH.U. Doch kann man auch zaena iu der Bedeutung Wachsamkeit nehmen unddraoua mit „anhänglich “ übersetzen. Cf. oben Farg. XUI. 108.