V e n (1 i d a d.
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48. Einen Zügel, welcher zurückhält und stark wirkt.
49. Einmal einen silbernen, einmal einen goldnen 1 ).
50. Schöpfer! Wie theuer, wenn er von Silber ist?
51. Darauf entgegnete Ahura-mazda: So viel als der Preiseines männlichen Pferdes 2 ).
52. Schöpfer! Wie theuer, wenn er von Gold ist?
53. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Wie der Preis einesmännlichen Kameels.
54. Einen Fluss mit laufendem Wasser übergebe er den reinenMännern in Reinheit und Güte als Sühne für seine Seele 3 ).
55. Schöpfer! Wie gross, wenn es ein Fluss ist?
56. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Von der Grösse einesFusses, von der Breite eines Fusses.
57. Ein Land, das man bearbeiten kann, übergebe er den rei-nen Männern in Reinheit und Güte als Sühne für seine Seele.
58. Schöpfer! Wie, wenn es Land ist?
59. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Wo Wasser zum Vor-schein kommt, wenn man es zweimal umarbeitet 4 5 * ).
60. Eine Wohnung (nebst) Kuhstall, welche neun Arten vonGras enthält, gebe er in Reinheit und Güte den reinen Männern alsSühne für seine Seele.
61. Schöpfer! Wie, wenn es eine Wohnung ist?
62. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Zwölf Vitara oben, neunin der Mitte, sechs unten 8 ).
1) Die Geräthschaften des Ackerbauers sind noch schwieriger zu erklären
als die der Krieger. Yüyo muss entweder mit skr. yu, miscere, oder mityava verwandt sein , femi scheint mir eine Umwandlung aus zäo, Erde, cf.khraojdufma, varedujma. Aya wäna scheint mir auf das vedische eva , ge-hend, Pferd, zurückzugehen (aya, aufgelöst = e, cf. ayafois, kaya), die Hdsch.bieten auch ayajana. gaväzö = , Peitsche; yavarenem scheint
im ersten Theile yava zu enthalten, ich vermuthe Mühle, doch ist dies unge-wiss wie zgerejnem, das nicht weiter vorkommt. Kanftra, gleichfallsunklar die Tradition „Glocke,“ was nicht passt, wozu sich aber skr. kamsyavergleichen liesse.
2) P e r e <j k a von Roth wol richtig = pretium.
3) Vaidhi verwandt mit skr. uda, udaka, in der H U. = iia i. e.
Fluss.
4) Byärakhti. upa. thwarsti, dunkel, soll nach der Tradition zwei-fache Ueberarbeitung sein.
5) Vitara muss ein Längenmaass sein, die H. U. übersetzt es = vitajti,
doch ist dies jedenfalls zu klein (cf. oben zu Farg. VII. 76).