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1 (1852) Der Vendidad
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V e n d i d a d.

146. Er ist dem Raub ergeben wie ein Dieb.

147. Dies sind seine Eigenschaften wie die eines Diebes.

148. Er liebt die Finsterniss wie ein Raubthier 1 ).

149. Er läuft in der Nacht herum wie ein Raubthier.

150. Er isst unzubereitet wie ein Raubthier.

151. Er ist dem Raube ergeben wie ein Raubthier.

152. Dies sind seine Eigenschaften wie die eines Raubthieres.

153. Er ist freundlich wie eine Buhlerin 2 ).

154. In der Nähe verwundend wie eine Buhlerin.

155. Auf dem Wege befindlich wie eine Buhlerin.

156. Haus und Schätze sind ihm das Höchste wie einer Buh-lerin 3 ).

157. Dies sind seine Eigenschaften wie die einer Buhlerin.

158. Er liebt den Schlaf wie ein Kind.

159. Er ist schmeichelnd wie ein Kind.

160. Er hat eine lange Zunge wie ein Kind.

161. Er läuft vorwärts wie ein Kind.

162. Dies sind seine Eigenschaften wie die eines Kindes.

163. Wenn zwei (Hunde) an diese meine Wohnung kommen,so soll man sie nicht abhalten.

164. Nämlich den Hund, der fürs Vieh und fürs Dorf gehört.

165. Denn nicht würden die Wohnungen fest auf der vonAhurageschaffenen Erde stehen, wenn die Hunde nicht w'ären, die fürsVieh und fürs Dorf gehören.

166. Schöpfer! wenn ein Hund stirbt, der keine Jungen mehrbekommt 4 5 * ) und keinen Saamen mehr hat, w r ohin kommt sein Lebens-geist ?

167. Darauf entgeguete Ahura-mazda: Zur Wasserwohnung 8 )geht er, o heiliger Zarathustra, dort kommen mit ihm zwei Wasser-hunde zusammen.

1) Digus oder dagus, dena beide Lesarten sind beglaubigt wot von skr.dag, beissen.

2) Jahika vegyä bei Ner. Yagna Cap. X.

3) Offenbar zu streichen, es sollten überall nur drei Vergleichungen sein.

1) Nasta. zemanas ist nach Roths mir sehr wahrscheinlicher Erklä-rung identisch mit dem sanskritischen nashta janman.

5) Khäo wird von der H. U. mit lau umschrieben, also ganz in dersel-

ben Art wie ahu. Es ist das vedische kha, Grube.