Dreizehnter Fargard.
11)9
130. Dies sind seine Eigenschaften wie die eines Athrava.
131. Er geht vorwärts wie ein Krieger.
132. Er schlägt die wohlgeschaffene Kuh wie ein Krieger 1 ).
133. Er ist vor und hinter der Wohnung wie ein Krieger.
134. Dies sind seine Eigenschaften wie die eines Kriegers.
135. Durch seine Wachsamkeit schläft er nicht ganz aus wieein Ackerbauer.
136. Er ist vor und hinter der Wohnung wie ein Ackerbauer.
137. Er ist hinter und vor der Wohnung wie ein Ackerbauer.
138. Dies sind seine Eigenschaften wie die eines Ackerbauers.
139. Er ist freundlich wie ein Dorfbewohner.
140. In der Nähe verwundend wie ein Dorfbewohner.
141. Haus und Nahrung sind ihm das Höchste wie dem Dorf-bewohner.
142. Dies sind seine Eigenschaften wie die eines Dorfbewoh-ners 2 ).
143. Er liebt die Finsterniss wie ein Dieb 3 ).
144. Er läuft in der Nacht herum wie ein Dieb.
145. Er isst unzubereitet wie ein Dieb 4 ).
1) Die Wurzel jan scheint durch die Vorgesetzte Präp. aipi eiue sehr mo-dificirte Bedeutung zu erhalten. Die H,U., obwol sie übersetzt wie wir, erklärtdoch den Sinn des Paragraphen dahin, dass der Krieger die Kühe gegen dieWölfe schütze.
2) In den so schwierigen §§. 138—141 darf ich kaum hoffen das Richtigegetroffen zu haben. Die Schwierigkeit der Wörter, die Kürze des Ausdrucksund vor Allein unsere Unhekanntschaft mit den altpersischen Lebensverhält-nissen machen es unmöglich , hier überall zu einer bestimmten Ueberzeuguugzu kommen. Zuerst vaepö. Obwol es nicht zweifelhaft sein kann, dassvaepo mit vip einerseits und mit dem vedischen vepa anderseits zusammen-hängt , so will ich doch die dem Worte in der Uebersetzung gegebene Bedeu-tung nicht als unzweifelhaft ansehen. —Apne. raesh 6 in den gewöhnlichenBedeutungen passt hier so wenig als unten §. 154, aber die H. U. übersetzt sound einen besseren Sinn vermag ich den Worten nicht zu geben. — §. 140 istbesonders schwierig, im Qrosh-yesht (cap. III.) wird afpmainivao mit pramana-van übersetzt. In tbryafpma ist natürlich nicht das Zahlwort drei enthalten,sondern die Wurzel thri = skr. trai, wovon thritö, thrimö. Vielleicht ist dasletzte Beiwort, wie mir Prof. Roth vorschlägt, ganz zu streichen.
3) Tanthracf. Farg. VII. 196.
4) Apishma nur conjectural übersetzt, hängt wol mit pish zusammen,wovon in Farg. UI. 107. piströ.