Dreizehnter Fargard.
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16. Dies ist das Geschöpf des Agra-mainyus unter den Ge-schöpfen, welche Agra-mainyus geschaffen hat.
17. Welches jeden Morgen, beim Aufgange der Sonne, als einTausendtödter des Cpenta-mainyus herzukommt.
18. Wer ihn tödtet, o heiliger Zarathustra, den Daeva Zairi-myagura, den schlechtredende Menschen mit dem SchimpfnamenZairimyäka belegen.
19. Der hat gebeichtet, was er in Gedanken, Worten und Hand-lungen verbrochen hat.
20. Der hat gesühnt, was er in Gedanken, Worten und Hand-lungen verbrochen hat.
21. Wer von diesen Hunden einen schlägt, welche zum Vieh,zum Dorfe gehören oder von denen die aufs Blut gehen und diewelche abgerichtet sind * 1 ).
22. Dessen Seele geht grauenvoll und krank von dieser unse-rer (Well) hin zur überirdischen 2 ).
23. Wie ein Wolf, der zu verwunden vermag in einem gros-sen Walde 3 ).
Bedeutung: „Tiefe, unterirdischer Veru'ahrungsort “ mir durch die folgendenvon Prof. Roth mitgelheilten Stellen unzweifelhaft gesichert zu sein scheint:So Rigv. VII. 5, 6, 2. heisst es, dass Ushas auf gehe a d h i h a r m y eb h y a h,über den Tiefen, ibid. X. i, 4, 3 : j a ta a harmyeshu n äh h i r j u vä b h a-vati rocbanasya (Agui), in den finstern Tiefen geboren, wird Genosse derleuchtenden Höhen. Ibid. V. 2, 18, 5. heisst es, Indra habe einen Dämontamasi harmye gebracht. Diese Bedeutungen auf die altpersische Spracheiiberzutragen, scheint mir ganz unbedenklich.
1) Der Ausdruck drakhto. hunarananm hierund in §.51 ist dunkel,
obwol beide Wörter klar genug sind, drakhto kommt.von dreiTj, halten, hunaraist das neuere Die obige Ueberselzung scheint die Huzväreschglosse
anzudeuten.
2) Paro-ajna nehme ich für ein Compositum und verstehe darunter dieüberirdische Welt, sowol den Himmel als die Hölle. Cf. Farg. IX. 166.
3) Diese Stelle ist sehr selnvierig und dunkel, vayö hier und in den fol-genden §§. muss mit vaema verwandt sein, doch ist es schwer, die Bedeutunggenau zu ermitteln , die H. U. pno^lis, was, wie ich glaube, = nenp.Vielleicht gehört auch j zu vayö. Cf. unten Farg.*XV. 17. Ebenso istnicht leicht zu entscheiden oh luiti bloses Affix zu vayö oder ein selbständi-ges Verbum (von tu, können) ist, wie die H. U. will; dranine ist vielleichtganz zu streichen, ich kann in der II. U. kein Wort finden, welches ihm ent-spräche. Doch hin ich darüber allerdings nicht sicher. Zu razüire cf. razag-haüm Farg. VIII. 271.