Neunter Fargard.
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verdanke diese zweite Zeichnung der gütigen Mittheilung des HerrnProf. Roth, dessen Ansichten ich in dieser Beziehung ganz theile,auch darin, dass es anfangs nur zwölf Furchen gewesen seien. ,,Eskönnte, wenn man den Text ansieht, scheinen, sagt derselbe, dassman im Ganzen dreizehn Furchen haben müsse, die eine in §. 21,die zwölfte in §. 24. Man darf aber nur einfach rechnen um sich zuüberzeugen, dass jene eine Furche in den zwölfen wieder milbe-griffen sein muss, denn sie soll 9 padha auf allen Seilen von denLöchern abstehen, lässt also zwischen sich und den Löchern nurnoch Raum für 8 Furchen, da die einzelnen Furchen, wie man vonselbst ergänzen muss, je einen Padha von einander abstehen. Jeneeine Furche wird in §. 21 nur darum vorweg genannt, weil siezuerst gezogen sein muss.“
1. Es fragte Zarathustra den Ahura-mazda: Ahura-mazda!Himmlischer, Heiligster, Schöpfer der mit Körper begabten Wellen,Reiner!
2. Wie sollen sich die Menschen auf der mit Körper begabtenWelt umsehen.
3. Welche einen, der mit Unreinigkeit behaftet ist, der mitLeichnamen in Berührung kam, den Körper reinigen wollen.
4. Darauf entgegnete Ahura-mazda: (Sie sollen sich umsehen)nach einem reinen Manne, o heiliger Zarathustra.
5. Welcher wahre Worte spricht und das Manthra (Avesta)recitirt.
6. Welcher das mazdaya^nische Gesetz am besten kennt voneinem Reiniger.
7. Dieser haut auf der Breite dieser Erde die Bäume um.
8. ln der Länge von neun Vibäzu 1 ) nach allen vier Seiten.
9. Wo es auf dieser Erde am wasserlosesten und baumlosestenist, wo das Land sehr rein und trocken ist.
10. Wo am wenigsten auf diesen Wegen einhergehen das Vieh,die Zugthiere, das Feuer des Ahura-mazda, das Bere?ma, das inHeiligkeit zusammengebunden ist und der reine Mann.
11. Schöpfer! Wie weit vom Feuer, wie weit vom Wasser,
1) Le bdzu est ä peu-yres egal au gdm, c'est ä dire ä trois pieds. Cf.oben zu Farg. VII. 75.
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