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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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Achter Fargard.

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von einer Werkstätte hinweg wo Stein bearbeitet wird, wer Feuervom Schmelzofen, vom llerde hinweg, wer Feuer von flüssigen Erd-'arten hinweg, wer Feuer vom Wege hinweg auf welchem Vieh geht,wer Feuer vom Lagerplatze hinweg, wer das Feuer aus den Häusernhinweg, an den gehörigen Ort bringt 1 ).

255. Was wird der Lohn für einen solchen Mann sein, wennLeih und Seele sich getrennt haben ?

256. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Als ob er in der mitKörper begabten Welt tausend Feuerbrände an den gehörigen Ortgetragen hätte 2 ).

1) Der vorliegende Paragraph enthält eine Menge schwieriger Wörter, in

deren Erklärung wir grössteulheils uns an die Tradition angesehlossen haben.Uruzda in einer neupersischen von Anquetil beigeschriebenen Erklärung^ «Jo, (ji Es stammt dieses Wort von rudh, oder urudh,

lliessen, man vergl. skr. rudhira. Zu £airihya findet sich die Erklärung

lX.a/ 0 j i^S jm. Zulthumba. z ema i n i. p ac h ik a

findet sich die Note jj q Li es ist aber wol der

Ofen eines Töpfers zu verstehen. Zu yamo. paehika findet sich einfachDestür Däräb und nach ihm Anquetil lesen wie es scheint yavo stattyaniö. Aonyat. haeha. p a r 6. b e rez yät wird einfach mitgegeben. In aönya sehe ich skr. avani, Erde, und verstehe darunterni'cht gereinigtes Metall, doch klingt auch einigermassen an; berezya

ist offenbar, (Coppe.r), barinz im Patet lrani. Pifra. zaranvö. jaepa q! j j pifra hängt wol mit pif, paejo skr. pegas, Form, zusam-

men. £aepa und skr. fipra fepah stammen gewiss von einer und derselbenWurzel. Haiifafnaeno soll = jjOCäav stehen, da aber gäfa, wie skr.fapha, Klaue bedeutet, so könnte ;,florn näher zu liegen.scheinen. Vergliaber Farg. IX. 30. taniira ist deutlichiliii. Dista wörtlich das Auf-gehäufte (von diz= dih), kann nur den Herd bedeuten! Takhairya,laufend, flüssig, von tacli , laufen. Qkairya soll den Lagerplatz fürPferde bedeuten, die Etymologie ist mir dunkel. Dass die Perser zur Zeitals der Vendidad geschrieben wurde schon die Bearbeitung der Metalle ge-kannt haben, hat nichts Aulfallendes, um so mehr da die vorliegende Stelledarauf hinweist, dass die Perser wahrscheinlich diese Kunst von den Semitenerlernten, bei welchen sie, namentlich den Phöniziern, uralt war. Vergl. Mo-vers Zusammenstellungen (Artikel Phoenizien in Ersch und GrubersEncycl. p. 371).

2) Die Ordnung wie ich sie im Texte und folglich auch in der vorliegen-den Uebersetzung belassen habe, findet sich in allen Ildscbr. mit Uebersetzung,ich glaube aber kaum, dass diese Trennung der Fragen und Antworten, wiesie hier stattfindet, eine ursprüngliche sein kann.