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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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Achter Fargard.

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71. Schöpfer! Wer ein Kleid über einenTodten wirft, ein wol-lenes oder von Thierfgllen, so viel als eines Mannes Kleid.

72. Was ist dafür die Strafe?

73. Darauf entgegnete Ahnra-mazda: Man schlage tausendSchläge mit dem Pferdestachel, tausend mit dem Craöshö-charana.

74. Schöpfer! Wenn Jemand unfreiwillig seinen Saamen lässt.

75. Was ist dafür die Strafe?

76. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Man schlage achthundertSchläge mit dem Pferdeslachei, achthundert mit dem (Iraösho-charana.

77. Schöpfer! Wenn er mit Willen seinen Saamen lässt.

78. Was ist dafür die Strafe?

79. Was ist dafür die Sühne?

80. Was ist dafür die Reinigung?

81. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Nicht giebt es hierfüreine Strafe, nicht giebt es hierfür eine Sühne, nicht giebt es hierfüreine Reinigung.

82. Für diese Handlungen, welche unaussühnbar sind für im-merdar.

83. [Sie sind zu sühnen] auf folgende Art.

84. (Es fragt sich) ob Jemand das mazdaya<jnische Gesetz preistund hört.

85. Oder ob Jemand das mazdaya^nische Gesetz nicht preistund nicht hört.

86. Denn es (das Gesetz) wird diese (Sünden) denen wegneh-men, welche das mazdaya^nische Gesetz preisen.

87. Wenn sie nachher nicht wieder schlechte Handlungen be-gehen.

88. Denn es nimmt, o heiliger Zarathustra, dieses mazdaya§-nische Gesetz dem Manne der es preist die Bande hinweg.

89. Es nimmt hinweg den Betrug.

90. Es nimmt hinweg den Mord eines reinen Mannes.

91. Es nimmt hinweg die Begrabung der Todten.

92. Es nimmt hinweg die unaussühnbaren Handlungen.

93. Es nimmt hinweg die hoch aufgelaufene Schuld.

94. Es nimmt hinweg alle Sünden, welche man thut.

95. Aehnlich, o heiliger Zarathustra, nimmt das mazdaya^ni-sche Gesetz alle schlechten Gedanken, Worte und Handlungen einesreinen Mannes hinweg, wie der starke, schnelle Wind den Himmelvon der rechten Seile her reinigt.

I.

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