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1 (1852) Der Vendidad
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Achter Fargard.

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13. Wie sollen diese Mazdayatjnas sich verhalten?

14. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Wo in dieser mazdayac-nischen Wohnung die reinste Erde ist und die trockenste.

15. Wo am wenigsten auf diesen Wegen einhergehen Vieh,Zugthiere, das Feuer des Ahura-mazda, das Beretjma, das in Heilig-keit zusammengebunden ist, und der reine Mann.

16. Schöpfer! Wie weit vom Feuer, wie weit vom Wasser,wie weit vom zusammengebundenen Beretjma, wie weit von denreinen Männern ?

17. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Dreissig Schritte vomFeuer, dreissig Schritte vom Wasser, dreissig Schritte vom zusam-mengebundenen Beretjma, drei Schritte von den reinen Männern.

18. Da sollen diese Mazdayatjnas eine Grube graben in dieserErde * 1 ).

19. Einen halben Fuss tief in harter Erde, von der Tiefe eineshalben Mannes in weicher.

20. Oberhalb derselben sollen sie herbeibringen den Staub vonZiegeln, Steinen oder trockne Erde.

21. So sollen sie den entseelten Körper hinlegen zwei Nächte,drei Nächte oder einen Monat lang.

22. Bis dass dieVögel emporlliegen, die Bäume emporwachsen,die Schlechten hinwegeilen, der Wind die Erde trocknet.

23. Wenn dann dieVögel emporfliegen, die Bäume emporwach-sen, die Schlechten hinwegeilen und der Wind die Erde trocknet 2 ).

24. ' Dann sollen diese Mazdaya$nas diese Wohnung ab-schneiden.

25. Zwei Männer sollen ihn nehmen, reine und kräftige.

26. Nackt und ohne Kleider auf Ziegeln, Stein oder Mörtel hinzum Kata 3 ).

27. Sie sollen ihn auf dieser Erde niederlegen.

Glied gewiss vareta, gehindert, unpassend ist, die Endung e von vireist wol die Femininendung.

1) Das Wörtchen da in §. 18 schliesst sich an §. 14 oder §. 15 aD. DerZusammenhang ist durch die in §. 16. 17 enthaltene Zwisehenfrage gestörtworden.

2) Cf. oben Farg. V. 42ff.

3) Mit kata übersetzt hier die H. U. das Wort fkemba, Säule, welchesübrigens in allen Ildschr. steht. Wegen vicbichaeshva vergl. man oben zuVI. 106. Das letztere Wort scheint übrigens versetzt zu sein.