Siebenter F a r g a r d.
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180. (Das Recitiren desRatu und des Qraöshovareza nimmt dieStrafe hinweg.)
181. Was ist dafür die Strafe?
182. Darauf .entgegnete Ahura-mazda: Man schlage zur Strafefür ihren sündlicheti Körper zweihundert Schläge mit dem Pferde-stachel, zweihundert mit dem Qraöshö-charana.
183. Schöpfer! Wie werden die Gefässe rein aus denen manisst, welche man zum Leichname eines todten Hundes oder Menschenhinzugebracht hat?
184. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Sie sind rein, o reinerZarathustra.
185. Auf folgende Art.
186. Wenn sie von Gold sind, so wasche man sie ein Mal mitKuhurin, hebe sie ein Mal von der Erde auf, wasche sie ein Mal mitWasser, dann sind sie rein.
187. Wenn sie von Silber sind, so wasche man sie sechs Malmit Kuhurin, hebe sie sechs Mal von der Erde auf, wasche sie sechsMal mit Wasser, dann sind sie rein.
188. Wenn sie von Erde, Holz oder Blei sind, so sind sie un-rein für immer * 1 ).
189. Schöpfer! Wie sind die Thiere rein, welche vom Leich-name eines todten Hundes oder Menschen gegessen haben?
Man braucht sie nur beide aus dem Texte zu nehmen und einen passenden Zu-sammenhang herzustellen der durch sie nur nutzlos unterbrochen wird. Wegender Uebersetzung bemerke ich dass ich dem Worte dahma dieselben Bedeutun-gen gehe wie sie Benfey (Glossar zum Säma-veda s. v.) für das indische dasmanachgewiesen hat, nämlich 1) adj. m. f. n., fromm. 2) subst. fern., Name einesGebetes, vaetha fasse ich passiv: was gewusst werden muss. In §. 179. 180gebe ich dem Worte frathwerejaiti verschiedene Bedeutungen, deren es beiderfähig ist, je nachdem man sie aus der Grundbedeutung, schneiden, oderder übertragenen, schaffen, herleitet. Farg. III und hier §. 180 muss dasWort nothwendig eine gute, in §. 179 aber eine schlechte Bedeutung haben.
1) Sad-der. P. XCII. Quando res aeadavere pollutaest, dicarn quomudo de-sideratam eipuritatem acquiras. Si aurum sitimmundum, illud lotione lustraliaqua semel lavent, si argenteum sit eodem modo lavetur bis: si eupreum aut stan-neum aut plumbeum aut orichalcum sit, eodem modo lavetur ter: chalybeumlavato quater, lapideum sexies. Si sit Turcois, aut Rubinus aut Hyacinthusaut C'orneolus aut Smaragdus, eodem modo lavetur sexies et quavis vice
siceatum reddant affricando terram _ Sic etiam si Margarita sit, ad instar
lapidis lavent sexies. Man sieht diese Bestimmungen sind viel ausgedehnter,auch die Zahl der Waschungen stimmt nicht mit den obigen Bestimmungen