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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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V e n d i (1 ad.

107. Den Herrn eines Dorfes heile er um den Preis eines mitt-leren Zugthieres.

108. Den Herrn einer Burg heile er um den Preis eines grossenZugthieres 1 ).

109. Den Herrn einer Gegend heile er um ein Viergespannvon Ochsen.

HO. Wenn er zuerst die Frau eines Hauses heilt, so ist einweiblicher Esel sein Lohn.

111. Heilt er die Frau des Herren eines Dorfes, so ist eine Kuhsein Lohn.

112. Wenn er die Frau des Herren einer Burg heilt, so isteine Stute sein Lohn.

113. Wenn er die Frau des Herren einer Gegend heilt, so istein weibliches Kameel sein Lohn.

114. Einen Knaben aus einem Dorfe heile er um den Preis einesgrossen Zugthieres.

115. Ein grosses Zugthier heile er um den Preis eines mittle-ren Zugthieres.

116. Ein mittleres Zugthier heile er um den Preis eines kleinenZugthieres.

117. Ein kleines Zugthier heile er um den Preis eines StückKleinviehes, ein Stück Kleinvieh um den Preis von Futter.

118. Wenn viele Aerzte Zusammenkommen, o heiliger Zara-thustra.

119. Aerzte mit dem Messer, Aerzte mit Kräutern, Aerzte mitSegenssprüchen.

120. So ist der heilsamste unter denAerzten, der dasMaiithra-(penta als Heilmittel gebraucht.

121 . 2 )

122. Schöpfer! Wie lange liegt der todte Mensch auf der Erde,dem Lichte ausgesetzt, die Sonne ansehend und das Land ist (rein)?

123. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Ein Jahr lang, o reinerZarathustra, liegt der todte Mensch auf der Erde dem Lichte ausge-setzt, die Sonne ansehend und das Land ist (rein).

1) Z an tu übersetze ich mit Burg und vergleiche das neup. q tiAjj.

2) Ich habe die in meiner Ausgabe in Klammern eingescblossenen Wortehier übersetzt um nur irgend einen Sinn zu bekommen. Die Handschriften sindhier offenbar verderbt und der Sinn vom §. 121 ist nicht sicher zu ermittelnweil wahrscheinlich zwischen §. 120 und 121 mehrere Worte ausgefallen sind.