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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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Sechste r Fargard.

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82. Sie sollen so die Leichname aus dem Wasser herausbringenund auf trockenem Lande niederlegen.

83. Wenn die Leichname herausgebracht sind, wenn es dreiMal darüber geregnet hat, dann ist dieses Wasser rein und nachBelieben zu genicssen von Vieh und Menschen, ganz wie vorher.

84. Schöpfer! Wann ist dieser Haöma rein, der zu einem todtenHunde oder Menschen hingebracht wurde, o reiner Ahura-mazda?

85. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Er ist rein, o reinerZarathustra.

8f>. Der ausgepresste Haöma hat weder Auflösung noch Tod.

87. Auch nicht, wenn er zu einem Leichname hingebrachtwurde.

88. Bios der nicht ausgepresste, so viel als vier Finger lang.

89. Diesen sollen sie auf die Erde niederlegen, in der Mitte derWohnung.

90. Bis dass ein Jahr vorüber gegangen ist.

91. Nach Verlauf eines Jahres kann er nach Belieben genossenwerden von den reinen Männern, ganz wie vorher.

92. Schöpfer! Wohin sollen wir die Körper der Todten tragen,o Ahura-mazda, wo sollen wir sie niederlegen?

93. Darauf entgegnete Ahura-mazda: An den höchsten Orten,o heiliger Zarathustra.

94. Wo sie am meisten bemerken die fleischfressenden Hundeund Vögel.

95. Es sollen diese Mazdayatjnas diesen Todten befestigen anseinen eignen Füssen und Haaren.

9fi. Mit Eisen, Stein oder Blei.

97. Wo nicht 1 ) so werden die fleischfressenden Hunde undVögel von diesen Knochen zum Wasser und den Bäumen hin-tragen.

98. Schöpfer! Wenn sie ihn nicht befestigen und also diefleischfressenden Hunde oder Vögel von diesen Knochen zum Wasserund den Bäumen hinbringen.

99. Was ist dafür die Strafe?

10!). Darauf entgegnete Ahura-mazda : Für seinen sündigen Kör-per schlage man zweihundert Schläge mit dem Pferdestachel, zwei-hundert mit dem Qraöshö-charana.

1) d. h. wenn sie den Leichnam nicht fest machen.