Sechster Fargard.
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4. Nach Wunsch sollen dann diese Mazdaya^nas das übrigeLand bebauen, nach Wunsch Wasser darauf giessen.
5. Wenn die Mazdayatjnas dieses Land bebauen, wenn sieWasser darauf giessen, wenn auf demselben Hunde oder Menschensterben, innerhalb eines Jahres.
6. So begehen dann diese Mazdayatjnas die Sünde des Todten-begräbnisses an dem Wasser, an der Erde, an den Bäumen.
7. Schöpfer! Wenn die Mazdayaynas dieses Land bebauen aufwelchem Menschen und Hunde gestorben sind, wenn sie Wasserdarüber giessen innerhalb eines Jahres?
8. Was ist dafür die Strafe?
9. Darauf entgegneteAbura-mazda: Für seinen sündlichen Kör-per schlage man zweihundert Schläge mit dem Pferdestachel, zwei-hundert mit dem Qraösho-charana.
10. Schöpfer! Wenn die Mazdayaynas das Land bewässern wol-len zum Begiessen, zum Anbauen, zum Umgraben.
11. Wie sollen es diese Mazdayaynas machen?
12. Darauf entgegnete Ahura -mazda: Dann sollen diese Maz-dayatjnas auf dieser Erde sich umsehen nach Knochen, Haaren, Nä-geln, Unreinigkeit und Abfluss von Blut.
13. Schöpfer! Wenn sie sich nicht umsehen nach diesen Knochen,Haaren, Nägeln, Unreinigkeit und Abfluss von Blut?
14. Was ist dafür die Strafe?
15. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Für seinen sündlichen Kör-per schlage man zweihundert Schläge mit dem Pferdeslachei, zwei-hundert mit dem Qraösho-charana.
16. Schöpfer! Wer einen Knochen eines todten Hundes odertodten Menschen hinwirl't, wäre es auch nur so viel als des kleinstenFingers oberstes Glied.
17. Und es zergeht auf ihr (der Erde) Fettigkeit oder Mark 1 ).
18. Was ist dafür die Strafe?
19. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Man schlage dreissigSchläge mit dem Pferdestachel, dreissig mit dem Craösho-charana.
20. Schöpfer! Wer einen Knochen hinwirft eines todten Hundesoder eines todlen Menschen.
1) Die Wurzel irith, die gewöhnlich „sterben“ bedeutet, wird in derHuzvaresch-Ueberselzung hier einfach mit „gehen“ wiedergegeben, wahr-scheinlich ist sie ganz so aus ri oder ri entstanden, wie dalh aus da. DiaUebersetzung von ülhö und uthb. t a f. ist nach der Tradition.