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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
Seite
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Vendidad.

70. Schöpfer! Wenn er es nicht sühnt, wer an einem ManneÄgerepta begangen hat.

71. Was ist dafür die Strafe?

72. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Man schlage seinem sün-digen Körper zweihundert Schläge mit dem Pferdestachel, zweihun-dert mit dem Qraösho-charana.

73. Schöpfer! Wer an.einem Manne den Avaöirista begeht.

74. Was ist dafür die Strafe?

75. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Zehn Schläge schlageman mit dem Pferdestachel, zehn mit dem (^raöshö - charana. DaszweiteMal fünfzehn Schläge mit dem Pferdestachel, fünfzehn mit demQraösho-charana. Das dritte Mal schlage man dreissig Schläge mitdem Pferdestachel, dreissig mit dem Qraösho-charana. Das vierteMalschlage man fünfzig Schläge mit dem Pferdestachel, fünfzig mit demQraösho-charana. Das fünfte Mal schlage man siebenzig Schläge mitdem Pferdestachel, siebenzig mit dem (Jraöshö-charana. Das sechsteMal schlage man neunzig Schläge mit dem Pferdestachel, neunzigmit dem (iraöshö-charana. Wenn er zum siebenten Male die Thatbegeht, ohne die früheren gesühnt zu haben, was ist dafür die Strafe?Darauf entgegnete Ahura-mazda : Man schlage seinem sündigen Kör-per zweihundert Schläge mit dem Pferdestachel, zweihundert mitdem Craöshö-charana * 1 ).

76. Schöpfer! Wenn er es nicht sühnt, wer an einem Manneden Avaöirista begangen hat?

77. Was ist dafür die Strafe?

78. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Man schlage seinem sün-digen Körper zweihundert Schläge mit dem Pferdestachel, zweihun-dert mit dem ^raöshö-charana.

79. Schöpfer! Wer einem Manne den Schlag Aredus schlägt.

80. Was ist dafür die Strafe?

81. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Man schlage fünfzehnSchläge mit dem Pferdestachel, fünfzehn mit dem Qraösho-charaua.

die Uebersetzung von pesho-tanus ; dass diese beiden Wörter als Compositumzusammengehören, geht aus Farg. V. 19 deutlich hervor. Die Lesart pepö istjedenfalls zu verwerfen, vielleicht ist pishana (Yapna, cap. IX) zu vergleichen.Die Tradition ist gleichfalls constant.

1) Ich behalte diese Zusammenziehung verschiedener Paragraphen in einenbei, sie tritt in den Handschriften gewöhnlich dann ein, wenn dieselben schonvorher fast gleichlautend dagewesen sind.