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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
Seite
88
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88 Ve n d i d a d.

144. Es nimmt hinweg den Mord eines reinen Mannes.

145. Es nimmt hinweg die Begrabung der Todten.

146. Es nimmt hinweg die unaussühnbaren Handlangen.

147. Es nimmt hinweg die hoeh aufgelaufene Schuld.

148. Es nimmt alle Sünden hinweg, welche man thut.

149. Aehnlieh, o heiliger Zarathustra, nimjjit das mazdaya^ni-sche Gesetz alle schlechten Gedanken, Worte und Handlungen einesreinen Mannes hinweg, wie der starke, schnelle Wind den Himmelvon der rechten Seite her reinigt.

150. Gut ist es hier, o Zarathustra, wenn man gute Thatengethan hat.

151. Das gute mazdaya§nische Gesetz schneidet vollkommenalle Strafe ab.

stehlen darf aber es für eine gute Tliat hält, wenn er die Reichen beraubt undes den Armen giebt.