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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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Ven d i d a d.

101. Dort sammelte er das Wasser an zu der Grösse einesHäthra.

102. Dort Hess er die Vögel wohnen.

103. An dem immerwährend goldfarbenen (Ort), dessen Speisenie versiegt.

104. Dort richtete er Wohnungen ein.

105. Stockwerke, Säulen, Höfe und Umzäunungen.

106. Dorthin brachte er den Saamen aller Männer und Frauen.

107. Welche auf dieser Erde die grössten, besten und schön-sten sind.

108. Dorthin brachte er den Saamen aller Arten von Vieh.

109. Welches auf dieser Erde das grösste, beste und schönste ist.

110. Dorthin brachte er den Saamen aller Bäume.

111. Welche auf dieser Erde die höchsten und wohlriechend-sten sind.

112. Dorthin brachte er den Saamen aller Speisen.

113. Welche auf dieser Erde die süssesten und wohlriechend-sten sind.

114. Alles dieses machte er paarweise und unvergänglich.

115. Bis auf die Männer, die in diesem Umkreise sind.

116. Nicht war dort Streit noch Zank.

117. Nicht Abneigung noch Feindschaft.

118. Nicht Bettel, nicht Betrug.

119. Nicht Armuth, nicht Krankheit.

120. Keine übergrossen Zähne.

121. Keine Gestalt, die das Maass des Körpers überschreitet.

122. Keines von den anderen Kennzeichen, welche Kennzeichendes Agra-mainyus sind, die er an die Menschen gemacht hat.

123. Oben an der Gegend machte er neun Brücken,

124. In der Mitte sechs, unten drei.

125. An die obersten Brücken brachte er den Saamen von tau-send Männern und Frauen,

126. An die mittleren von sechshundert, an die untersten vondreihundert.

127. Herzu (brachte er) die, welche in dem Umkreise sind mitder goldnen Lanze.

128. Herum um diesen Umkreis (machte er) eine hohe Thürund ein Fenster, das selbst innerhalb leuchtet.

129. Schöpfer der mit Körper begabten Welten, Reiner!