Zweiter Fargard.
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11. Dann sprach ich zu ihm, o Zarathustra, ich, der ich Ahura-mazda bin.
12. Wenn du mir nicht gehorchen willst, Yima, als Erinnererund Träger des Gesetzes.
13. Dann breite meine Welten aus, dann mache meine Weltenfruchtbar, dann gehorche mir als Schutzherr, Ernährer und Aufseherder Welten.
14. Darauf entgegnete mir Yima, der schöne, o Zarathustra.
15. Ich will deine Welten ausbreiten, ich will deine Weltenfruchtbar machen, ich will dir gehorchen als Schutzherr, Ernährerund Aufseher der Welten.
IG. Nicht möge sein während meiner Herrschaft kalter Windnoch Hitze, keine Auflösung, kein Tod 1 ).
17. Dann brachte ich ihm Siegeswalfen hervor, ich, der ichAhura-mazda bin.
18. Eine goldene Lanze 2 ) und einen Stachel aus Gold gebildet.
19. Yima ist da zum Tragen der Herrschaft.
20. Darauf wurden dem Yima zum Reich dreihundert Länderzu Theil.
21. Dann war ihm diese Erde voll von Vieh, Zugthieren, Men-schen, Hunden, A^ögeln und rothen brennenden Feuern.
22. Nicht fanden für sich Raum das Vieh, die Zuglhiere unddie Menschen.
23. Darauf wurden dem Yima zum Reich sechshundert Länderzu Theil.
24. Darauf war ihm diese Erde voll von Vieh, Zugthieren,Menschen, Hunden, Vögeln und rothen brennenden Feuern.
25. Nicht fanden für sich Raum das Vieh, die Zugthiere unddie Menschen.
26. Darauf wurden dem Yima zum Reich neunhundert Länderzu Theil.
27. Darauf war ihm diese Erde voll von Vieh, Zugthieren,Menschen, Hunden, Vögeln und rothen brennenden Feuern.
1) So auch die spätere Parseasage, welche den Zag bewahrt hat, dassYima eine Zeitlang die Unsterblichkeit auf der Welt erhalten habe.
2) R. Roth (1. c. p.432) übersetzt „Wanne oder Schwinge“ und vergleichtdas sanskritische pürpa mit dem im Texte stehenden (jufra. Ich glaube aller-dings auch, dass die beiden Wörter identisch sind, glaube aber dem letzterenim Avesta eine abweichende Bedeutung geben zu müssen.