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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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Zweites C a ]> i t e I.

bemerke auch die grosse Aelmlichkeil der Namen), soll in den BergKukkuta-päda sich zurückgezogen haben, als sein Nirväna heran-nahte. Dort wird der Körper desselben unvenvest bleiben bis zumErscheinen des Buddha Maitreya. Nach seiner Buddbawerdung.wirdMaitreya dorthin kommen, wird mit der rechten Hand KäcyapasHaupt erfassen und den Körper emporheben mit den Worten:Die-ser hier ist Bhagavant, Qäkyamunis ausgezeichnetster Schüler ge-wesen, Kätjyapa mit Namen. Er sammelte seine Lehren und nachseinem Entschwinden ist in dem Verein der Geistlichkeit kein ein-ziger Bhikhsu ihm gleich gekommen in dem Vortrag der Lehre. SeinGewand ist Bhagavats Gewand. Der Leichnam wird sich dann zuinHimmel emporheben und dort durch ein wunderbares Feuer ver-brennen, Maitreya aber wird an die Lehren Käpvapas ankniipfenund vieleWesen bekehren. DieseErzählung scheint mir so genauan die persische anzuschliessen, dass hier jedenfalls eine Berührungstatt gefunden haben muss.

Mitten in der Säsänidenherrschaft, mit Jesdegirt 1., fängt aufden Münzen der Säsäniden eine andere Schriftart an zu gelten. Sieist von der früheren allerdings nur wenig verschieden, wälirend aberdie früheren Münzen der Schrift nach mit der Schrift der Inschriftenidentisch sind, nähert sich die letztere mehr der eleganteren, abge-rundeteren Form der Handschriften. Auch in den Legenden tritteine Aenderung ein, doch sind sie noch alle in Iluzväresch, w ie denndie letztere Sprache noch lauge nach dem Falle der Säsaniden auf denersten Münzen der moslemischen und der taberislanensischen Herr-scher sich zeigt. Es ist aber trotz dieser Münzen nicht unmöglich, dasssich die persische Sprache in dieser Zeit geändert habe und der Dia-lect in Gebrauch gekommen sei, den wir mit dem Namen Pärsi be-zeichnen. Ich darf mich über das Wesen dieses Dialectes hier wolkurz fassen da ich in meiner Pärsigrammatik (p. 113 ff.) das Ver-hältniss des Pärsi zum Iluzväresch einerseits und zumDeri und Neu-persischen andererseits ausführlich erörtert habe. Selbstständige, indieser Sprache geschriebene Werke, liegen uns so gut als gar nichtvor, bei weitem das Meiste und Wichtigste ist aus dem Iluzväreschübersetzt. Die Ausschliessung der fremdartigen, semitischen Wörterbildet die wichtigste Eigentümlichkeit des Pärsidialectes.

Das persische Reich dqr Säsäniden ging mit Jesdegirt unter,nicht aber die persische Religion. Es ist ein grosser Irrthum, w r ennman glaubt, dass mit dem Auftreten des Islam in Persien die alte