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vermerkt worden. — Hinter dem Namen ist, wo es sich ermitteln ließ, das Entstehungsjahr der Kom-position angegeben, und danach in Alammern das Geburts- und Todesdatum des Autors.
In den nicht seltenen Fällen, in denen die Musiker Goethes Text eigenmächtiggeändert haben, habe ich mich keineswegs berufen gefühlt, die ursprüngliche Lesartwiederherzustellen.
In den Anmerkungen habe ich Rechenschaft über die Quellen gegeben, aus denen ich schöpfte,und dasjenige Material zusammenzustellen versucht, das dem Verehrer Goethes sowohl wie dem Musik-freunde von Interesse sein könnte. Auf den ausdrücklichen Wunsch einiger Mitglieder des Vorstandesunserer Gesellschaft habe ich mich entschlossen, außerdem noch einige Worte über die einzelnen Tompositionenbeizufügen. Ich habe mich bemüht, mehr zu charakterisiren, zu beschreiben, als Urtheile auszusprechen;das subjective Element, das dabei immerhin eingeflossen sein wird, mag damit entschuldigt werden,daß es der Natur der Sache nach unvermeidlich gewesen ist.
Bei meiner Arbeit ist mir vielfache Unterstützung gewährt worden. Ich gedenke dankbarder Freundlichkeit, mit der die Herren Gberbibliothekare von Bojanowsky in Weimar undVr. Albert Aopfermann in Berlin mir die unter ihrer Obhut ruhenden Schätze zur Verfügung stellten,ferner der werthvollen Hilfe, die mein Freund Vr. Leopold Schmidt in Halle bei der Vorbereitung desDruckmanuscripts und bei der Torrectur leistete. Sehr verpflichtet für seine dem Werke zugewandteTheilnahme bin ich Bernhard Suphan, der die Liebenswürdigkeit hatte, die Anmerkungen einer Durch-sicht zu unterziehen. Ganz besonderen Dank sage ich Tarl Ruland. Er hat mein Werk von Beginnan mit nie ermüdender Geduld und Freundlichkeit gefördert, und sein Rath ist mir um so werthvollergewesen, als er von einem in der Musik überaus kundigen Manne kam.
Ich würde mich für die Arbeit reich belohnt finden, wenn ein Theil der Freude, die ich beimAuswählen und Revidiren der einzelnen Lieder empfunden habe, auf diejenigen übergehen möchte, diediese Sammlung benutzen werden.
Berlin, November sSßS.
Max Friedlaender.