Vorrede ober die Propheten.
Wer an Goe- ist / der auffGottes trösten vnnd Vcrhcissungcn sich gewagt hat/ wenns auch gleich
resVerherMmg elendesten v» ärmsten Sünder vnd Bettler weren/so auffErven kotüen wcren/Ia wküsü, ^"" der geevdte Habel vnd der verschlungen Jonas werc.Denn die Propheten beweisen vrieda ^E' daß Gott vder seinem ersten Gebote hatte/ vnnd wolle ein gnädiger Vattcrsein der Arnikri"^
Gotthele v- Gläubigen/vnd solshm kccherzu gcrmgnoeh zu verachtetselnrWiederumbein zornigerAiI"b«r semän ersten rer vber die Gottlosen vnd tzDtoltzerr/vrmd so! -hm feiner zu groß/ zu mächtig/zu klua/ Mk,,^Geborr. sem/crsey der Keyser/Bapst/Lürck/vndLeuffei dazu. ^ ^
A..- ^ Nd vmb dieses stücks willen sind vne die lieben Propheten zu vnser zeit nütz vndM,,.
i^st^S lcsen/Daß wrr mit solchen Exempeln vnd Predigten gestcrckt vü getrost werden/wA
lrch v'nno ttörig/ der verdaurpten Welt vnai.'ßsprcch!rchk/vnzchl!chc/vnnd ob Gott wil/ d«eaiicrlctz!kättsondcUlch ru VN- Dkg wie gar lauter nichts helk doch der Türck vnsrrn HErrn Icsum Christ/vndsein
rcn i<en rst nütz-lrchsondc
Liirck Rcich/gcgen sich selbcrvn stink MahomcthkWic gar veracht ist auffdrestr seiten beyvne/M
Bavstdumb. vn?cr dcmBapsrhumb/Vaß lubcarme Euangclium/vnd Gottes Work/gegen dem herrlchnRotten. schein vnd Reichthumb der Merrschlichen gcbottcn vnnd Heiligkett i Wre gar sicher fahren die
Eprcurer. Rüttengrister/Epicurer/vndandcrejhrcö glkichcn/mit ihrem eigen dünckel/ wrdir die Heilige
Frecb vnd SchriOkMegar frech vnd wild lebt jetzt jcdcrman nach stink mmwrllen/widerdichelle W«.wild leben der hm/so jetzt am ragekDaß es scheinet / als tvere weder Gort noch Christus etwas/ Schweigt/
weir/etc. ^ - ' ' -^ - --
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daß Gorres Erste Gebote solt so strenge stur.
Propheten Aber cs Herßt/Harre doch/harrc doch. Waegiltskob vNs die Propheten liegen vnd betritt
;en Nicht. genmikjhrenHjstorrcnvndPredrSrcnfEssinöwotmächtigervndmchrKönrgt'/vnbwolüt,ger Buben zu zrunvt gangen/diese werden auch nie enttmcn.Wtderumb sind woi dürfftigcr viielender Leute getvcßt/ welcher, denn och herrlich geheißen ist/ Wir werde auch nrt verlaßen wer-den. Sie sind nicht die crsten/die getrotzt vnd gepocht haben/ So sind wir auch nit die ersten/sogelitten haben/vnnd geplagt gewesen sind. Siehe/ Also sollen wrr die Propheten vnsnützrna-chen/ So werden sic fruchtbarlich gctt stri.
. . Aß aber mehr dräuwcns vnd Mfst-ne drinnen tst/weder tröstcns vnd verhnsse»s/istgul
d Tvrovketcn zu rechen die vrsache.Denn der Gottlosen ist allezeit mehr weder der Zrotnrn/Danrmb»nchr dr^uwüns OiLÄ muß man immer vielmehr das Gesetz treiben / denn dtöverheissung / weil die Gottlos«lst/de»m tröstcns. ohli das sicher sind/ vnd fast behend die Göttlichen Tröstungvnnd Vcrhesssungen auffsich z»deuren/vnd die Dräwung vnd Straffe auffanderezudcutcn/vnvon solchem verkehrten GinnAre vn Reim vndfa'sch r Hoffnung mit keinerwerst sich lasten abwenden.Denn jrRcim derheißt/P^x L7vcr Gorrissm. 8L e VMI^.8/ Es hat nicht nokh. Dabey bleiben sic/vnd gehen fein mit dahin ins Verderben/wre S.Paulus daselbst sagnPlötzlrch kompt vber sie das Verderben.
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Abgötterep Bep den Juden.
^ Etter/ weil die Propheten zum meisten schreien vber die Abgötterep /ist von nör«
schreyen am mc" Zu w,ssn/w;c es vmb ihre Abgötterep crnc gestalt gehabt habe. Denn beyvnövM
steil vbcrdleAb- dem Bapsthunrb kützcln sich viel gar satlffk/ vnd Mkynen/ sie sepen nicht solcht ^
göttcrey. ^LÄ^ -^ttsschc wie die Kinder Israel. Darumb sic auch der Propheten Mtgrof
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souerttich M diesem stück/ Als die sic mchlsangchen mikjhrcm straffen vmb die AbgötE
^ ^ SiesinSviclzurernvndheiligdazu/daßsiesoltenAbgöttcrcytrciben.VndwerejnlächkkM
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görttschscln. v,«^v«Kl4/ v»?, fir»vrlrn l,
daß sie sich sotten fürchten oder erschrecken für dem dräuwen vnnd schelten vmb AbgottsGleich wie das Volck Israel auch thek/vnd woles schlecht mt glauben/ daß sie Abgöttisch^ ^
verJüvcu.
ren/vnd der Propheten dräuwen mu ßre alles erlogen sein/ vnd sie als Keyer verdampt werMS olche tolle heiligen waren die Kinder I srael nicht / daß sie schlecht Holtz vnd Stein yt
angcbettck/sonderlich die Königc/Fürsten?Priester vnnd Propheten / welche doch am meH
2ibgötterey Abgöttisch waren. Sondern das war jhr Abgötterep / daß sie den Gottesdienst/ sor"^"oiem (vnd wo es mehr Gott haben wott) gesttfftet vnd geordnet war/ ließen fahren /vnnoaukgencr Andacht vndgutdünekel/ohn GottesBcfehl/anderßwo besser»/ stlfftenvndaujsM ^vnd andere ncuwc weiß/Person vnd Acit/dazu ertichteten/welches jnen Mose gar M veten hatte/sonderlich Dcut.ia.Vnd siejmmerhinwe»set/andcn ork/ den GotterweMM 7scrncr Hütten vnd Wohnung.Solche falsche Andacht war jhr Abgötierey/vnd dunckt! e 'üch sein / vnnd verließen sich darauff/ als Herren sie es wol außgmchk/So es doch laut«horsam vnd Abfattwap von Gottvnd seinem Befehl. M