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Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
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Mde vöcr die Propheten.

S scheinet für der Vernunffk fast etnge- w«E»

! rmg ding vmb die Propheten sein / als darinn wenig pE^^

nützlichsgefunden werdc/Svnderlich wenn Meister Klügel drü- Schrrffcheir,bcr kompt/ der die heilige Schrifft gar außwendig vnndauffdemNegelin kan/ der sitzet es auß grossem Reichthumb seines Geistesfür eitel faul todt Gewäsch an. Das macht / daß die Geschiehtvnd das Werck nun nik mehr für Augen sind/vn allein die Wortoder Historien gehöret werden. Welchs kein wunder ist/so auchjetzt Gottes Wort veracht wird/ ob gleich noch täglich dreAekr Gotteswörtzchm vnd Geschicht/darzu das Reich Christi gewaktiglich für Au- wlrrverachr/r«.^Kehckvndgchek. Wie viel mehr solrs verachtet werden / wo nicht mehr die Geschieht vnndMtfürhandcn wcren. Eben wie die Kinder Israel verachteten Gott vnd sein Work/ da sieMhvoraugen hatten das Himmelbrot/die fcwrige Säule/vnd liechte Wolcken/darzu beydeAcßcrtbumbvnP Fürstenthumb/ete.

^Aammbfollen wir Christen nicht solche schändtliche/vberdr üsslge/vndan ckbarc Klüglmge Christussm/Sondcrn sie Propheten mit ernst vnd nutz lesen vnd gebrauchen. Denn erstlich vcrkündi- durch v»<

«n vnd bezeugen sie Christi Königreich/darinn wir Mt leben/vnd alle Christglaubigen bisher ttwd-gr""

Klcbl habcn/vnd leben werden biß an der Welk ende. Vnd das ist vns gar ein starcker trost/vn dtHIichestarckc/ daß wir für vnftr Christlich Leben so nrächigevnnd alte Zeugen haben/ dar- Zengnistirrlurch viiser Christlicher Glaube gar hoch getröstet wirr/daß er der rechte Stand sey für Gott/ vcnprophercn/

Mralle andtrrvnrcchke/falsche/Men schkiche Heiligkeit vnd Rotten / welche vmb ihres groß ^b vnser Giül»-

sci, scheine vnd der mcngcwrllm/so daran hangen/ widerumbauch vmb deß Crcutzcs vnnd we-«iiguvillm/joam Christlichen Glauben halten/ein schwach Hery gar hoch ärgern vnd anfech-nn. Wtezu vnftr zeit deß Lürckm/Bapsts/ vnnd andere Rotten / vns grosse gewaltige ärgcr-iißgebcn.

Dafür vns nun die Propheten gut sind/wie S. Per. rühmet/ 1 . Per. I. daß die Propheten Propheten

bmsiees dargethan.Dcnn sic haben vns alsogedienct Mit ihrem weissagen/ Daß/ wer in Chri- A?' welj^ge».iiuöRkichfttn wil/sol wissen/vnnd sich darnach richten/ Daß er müsse zuvor viel leiden/ che errudcrHkrrligkctt komme.Damit wir alles beydes sicher werden / daß diegrosse Herrligkeit deß wll/m»ß;vvovacichöChnstigewrßlich vnftr sey/vnnd hernach kommen werde. Doch / daß zuvorhergehen lewen.keuEchmach/Elmd/Verachttmg/vnnd allerlei) leiden/vmb Christus willen. Auffdaßlvikdurch Vngedult oder Vnglauben nicht verzag! werden/noch verzwetjfeln an der künssti-öcliHrrrlrgkeik/die so groß sein wirr/daß sie auch die Engel begeren Zusehen.

Vm andern / zeigen sie vns viel vnd grosse Zxempet vn erfahrung an Die prophe-

MZ deß ersten Gcbotts/vn streicht dasselbige gar meisterlich auß / beyde mit Worten Ä

^DDE/empel/damit sie vnszurforcht Gottes vnd zum Glauben gewaltiglichtreiben/m Worten vnsand!»« darbey erhalten: Denn nach dem sie von Christi Reich gcweissagt habett/ist das Exempeln/rc.

? Zettel Excmpel/wie Gott sein erst Gebott so streng vnd hart bestätigt hat.Daß es ge-

anders ist/dre Propheten lesen oder hören/deü lesen vnd hören /wie Gott dräwet Dre prophe-den Gottlosen/die sicher vnd stoltz sind/vnd wo das dräwen nit hclssen wil/d^I.E^ut SLraffen/'Pestllentz/Thkwrung/Krrcg/biß sic zu gründe gehen/ vnd also seinslud/vnn? Gebott wahr macht. Tröstet aber die Goktsfökchtrgen/so in allcrlcy Nöten dräwet-

Nlacht d.g^^5^druckt mithülffe vnd recht/durch allerley Wunder vnd Icichen/wrdcr alle vnd Eetdnrch^ltsol^^ Welt/vnd also sein trösten im ersten Gebott auch wahr macht, vwPropheten,

v " ^"digtm vndEpempcln dienen vns abermal die lieben Prophete gar reichlich/lrs Bore v/ ^3^'" sollenwen wir schm/ wie gar sicher vnd stoltziglich die Gottlosen Gor-so gar nichts vM sein dräwen gebc/alswere Gott selber ein lauter nichts.

,^pheten sehen wir/ wie gar es doch keinem wol außgangen ist/ der Gottes dräwe ^Per Gottes^lrhnsiA ^auch gleich die aller mächtigste Kcyftr Könige/ oder die aller heiligste vn

Mk wm/sv die Sone beschimc hrttc:Vnd wideruln/wie gar doch keiner perlassen gestrM.

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ist/