Der Prediger
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Ick thät grosse ding/ Ich bauwete Nauser/ pflantzek Weinberge. Ick macker mirKarten vnd Lustgarten / vnnd pflanyet al-lerlei fruchtbare Bäume dreiir. Ick mackemir Reiche/darauß zu wässern den Waldeder grünenden Läume. Ick hatte Knechte/vnnd Mägde/vnd Oesinde. Ick hatte einegroßer Nabe an Kindern vnd 8chasen/dennalle die vor mir zu Jerusalem gewesen wa-ren.Ick samlete mir auch Lilber vnd 6old/vnd von den Aönigen vnnd Ländern einenLchatz.Icksckassekemir 8engervnd 8enge-a rin/vnda wollust der Menschen/allerley 8ei-
( wallust) rnn tenspiel. Vnd nam zu / vber alle die vor mirsingen Vir spein- gewessk waren / Auch bliebe
Weisheit beymir. Vnnd alles was meine^ugen wünschten/das ließ ick jhnen/ vnndwehret meinem Hertzen keine Freude/ daßes frölick war von aller meinerarbeit / Vnddas hielte ick für mein Th eil von aller mei-ner Arbeit. Da ick aber ansahe alle meinewerck / die meine Hand gekhan hacke / vndMühe/die ick gehabt hatte / 8ihe/ da war esalles Litel vnd jammer/vnnd nichts mehrvncer der Sonnen.
DAw«'dkickm>ch;usch-nd--w«ßh-.e,"Nd Luwk-,r/vnd chschc.c/v-',» werper«»/. werft was der für em Mensch werden wtrdt/
VndwWn voch nach dem Könige / den sie sckon bereit ge-r-Z)twreergc- mackthabeni Da sähe ich/daß die weiß-r^leuwerde. heit die Ihorheitvbertrass/ Wiedas Liechtdie Finsternis. Daß dem Weifen jeine Au-gen im Haupt stehen / /cker die Darren imkinsternuß gehen/Vn merckce dock/daß eimgehet wie dem andern.
Da dacht ich in meinem Hertzen: weil esdenn dem Darren gehet wie mir / WarumbHab ick denn nach WeisheitgestandenMadacht ich in meinem Hertzen / Daß solchesauch Lite! st?. Den man gedenckr des Wei-sen nichtjmmerdar/ eben sowenig als deßdlarren/ vnnd diekünsstigen tage vergessenalles / Vnd wie der Weist stirbek/ ^lso auchder dlarre. Darumb verdroß mich zu leben/Den es gefiel mir Vbel / was vnter der Son-ne geschickt / daß es so gar Lite! vn Mühe ist.^l77d mich verdroßalle meine Arbeit/dieich vnter der Sonen hatte/Daß ich die-selben einem Mensche lassen musst/ der nachnur styn solte/ Denn wer weiss / ob er weistoder? oll jeyn wirtiVn sol doch henschen inaller meiner Arbeit / die ich weißlich gethanHab vnter der Sonnen/Oas ist auch Lite!.
Darumb wandtich mick/daß mein Hertzabliesst von aller Arbeit/die ichthet vnterder Sonnen. Dennes muss ein Mensch /derseine Arbeit mit Weißheik/Vernunsst / Ge-s chickligkeit gethanhat/einem andern zumLrbcheil lassen / der nickt daran gearbeitetHat/Oas ist auch Litel/vn ein großVnglück*.
H.§«
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Dennrvasküzekd«
ncr Arbeit vnnd »uhe^m-sU-iranidin,
bA»nk«d-rS«nnenM°nnMs,i»,h.rase Lchmertzen mN Framenvn
«Ä sein u-,tzd-s! nachc» mchn«z«,^
ist auch LucU . „
ch^Scs nun nicht besser dem Mensch^ a^>stn vnnd trincken/ vnd seine Seelen«,ding seyn in seiner Arbeit i Aber solche»?ick auck / daß von Gottes Hände ks 2Denn wer hat ftölicher gegessen/vM«;!ergetzt/dcnn ich^ Denn dem Mensch^
jm gefellt/gibter Weißheit/Vernunfk^Frc ude/ /^ber dem 8 ünder gibt er VnM«Daß ersamtevndheuffe/vnd doch deins^den werde/der Gott gefellt/Oarumb iß-Uauch eitel jammer.
lll.Lap.
Einiegliches vAs geschehen so!/ overgechanwadEhar stmezert vnd stnnve/Also MtGondteMeiW,arberthaben/vnd sich vmbs künfftig« engsten/Eh»,'er doch alles fein ;u seiner zeit / vnd was er chvt/diuk'stehet/auffdaßmaninförchte/Aiso/obesW-lMtz«,Gericht vn Gerechtigkerr etwa bavftilig;ugchtt/m»doch Gott;u seiner;ert recht richten/vnd dt«««!« h,,mrt deß Menschen Leben ein anschen lM/wienmdMDtehe/tst nichts beßers/dennvsßelntt MchsP^seiner Arbeit.
Z 'Zn jegliches hm seine M/Kd
^ alles fürnemmen vnter deniHiül»mel hat seine stunde.
Ge vorn werdenSterbens-flanyen^ussrottendasge
pfiantzetistVVurgenHeylenLreckenBawenVVeinenLackenMagen
Langen v.
Stein zerstreweN ^ hak stkNe Zelt.
Stein samlenHertzen
kernen von HertzenSuchenVerlierenBehaltenVVegwerffenTureissenZuneenSchweigenRedenLiebenNassen8treitFried
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