589. Das kalte Fieber und der Floh.
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Vnd Hab es auch so wohl gemügt,
30 Voraus ertlich in meinen jungen tagen.
Was peichstu an dem ding zu letze,
Darmit die Welt man meren sol,
Die layen vnd auch darzu die geweichten?!
Kain pues ich dir auch darfür setze;
35 Wan das ding püest sich selber wol."
West ich den Pfaffen, ich wolt im auch peichten.
Anno salutis 1549, am 28 tag Marcii.
589. Der frörer mit dem floch.
In dem spicgelthon des Erenpoten.
1 .
zEr frörer vnd ein floch klagten einander,Wie sie hetten ein Pöse nachtGehabet baydesander.
Der floch sprach: „In eins bürgers Haus5 Bin ich die nacht gelegen.
So bald ich der bürgerin leib perüret,Schray sie der maid: Zünt an ein liecht!
Ein floch Hab ich gespüret.
Da suechtens mich fast auff zwue stund,
10 Kaum entsprung ich alwegen." [Bl. 50']
Der frörer sprach: „So war ich dinIm dorff pey ainer pewerin,
Die mich doch gar verachtet:
Sie dranck Wasser, milich vnd kalte schoten,
15 Für auch, puech Prot vnd malck die kueVnd det im Haus vmb droten;
Bey ir het ich kam rue noch rast.
Darumb ich von ir trachtet.
2 .
Wilt, so wöl wir vnser herberg vertauschen."
589 (3051). Lltz.11, Bl. 25. Hach M 8, Bl. 50. Gedr.:K. Goedeke I, 8. 270. Ähnlich: ,Das Zipperlein und die Spinne’unten 8. 515. — V. 15 Frue auf?