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Umrisse zu Goethes Faust : erster und zweiter Theil
Entstehung
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26. Blatt. Seite 195.

Faust zu Mephistopheles.

Hund! abscheuliches Untier! Wandte ihn, du unendlicher Geist! wandteden Wurm wieder in seine Hundsgestalt, wie er sich oft gefiel, nächtlicher Weilevor mir herzutrotten, dem harmlosen Wandrer vor die Füße zu kollern undsich dein niederstürzenden auf die Schultern zu hängen. Wandl' ihn wiederin seine Lieblingsbildung, daß er vor mir im Sand auf dem Bauch krieche,ich ihn mit Füßen trete, den Verworfenen! u. s. w.

27. Blatt. Seite 197.

Faust und Mephistopheles auf schwarzen Pferden daherbrausend.

Faust.

Was weben die dort um den Rabenstein?

Mephistopheles.

Weiß nicht, was sie kochen und schaffen.

28. Blatt. Seite 199.

Faust, das Gefängnis aufschließend.

Sie ahnet nicht, daß der Geliebte lauscht,

Die Ketten klirren hört, das Stroh, das rauscht.

Margarete, sich auf dem Lager verbergend.

Weh! weh! Sie kommen! Bittrer Tod!

29. Blatt. Seite 206.

Mephistopheles erscheint draußen.

Auf! oder ihr seid verloren.

Unnützes Zagen! Zaudern und Plaudern!

Meine Pferde schaudern.

Der Morgen dämmert auf.

Margarete.

Was steigt aus dem Boden herauf?

Der! der! Schick' ihn fort!

Was will der an dein heiligen Ort?

Er will mich!

Faust.

Du sollst leben!

Margarete.

Gericht Gottes! Dir Hab' ich mich übergeben.

Mephistopheles zu Faust.Komm! Komm! Ich lasse dich mit ihr im Stich.