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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Irem vater vil schyere geseit,

Daz der rytter were tot.

Da huel) sich angst ynd not.

Daz iamer ym sein hercze brach.

5 Da begond er weynen vnd sprach:

Herre sant Mychahel,

Hs. 2, 18 Gib geleit seiner sele !

Maria, süße künigyn,

Laß dir sein sele enpfolhen seinio Ynd laß jn dez genyeßen,

Daz er mich vnbeswert ließe!

Auff macht sich der wirt da.

Er waz traurig vnd vnfroe.

-Er fuere jn die stat zue hant,

15 Da er den toten rytter vant.

Er wolt jn bestatet habenVnd auff den kyrchoff begraben.

Da sprach der pharrer,

Daz ez nit syet were;

20 Wer jn dem turney wurde erslagen,

Den solt man zue velde tragenVnd solt jn da seihest begraben.

Da huebe aber der wirt an zue klagen.Aue mercket! ich wil euch sagen.

25 Auff macht sich der rytter da

Traurig vnd gar vnfroe.

Er fuere an den byschoff,

Er versagt ym auch den kirchoff.

Dar vmb wart ym gar leyde.

30 Da er dan wolt scheyden,

Da kwam ein taube geflogen(Dyz ist wäre vnd nit gelogen),

Dye waz weiß, alz ein snee.

Ich wene, daz iemant me35 Schöner tauben habe gesehen.

Der byschoff begonde iehen,

Daz ez ein engel were.

24. ? waz ich.

V-