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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2,17d5

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Dem ich mich hett gegebben.

Owe, waz sal mir daz leben,

Seit er seiner gueten tatGegen got nit genoßen hatVnd daz er mich genießen ließDez namen, daz ich maria hieß.

Da sprach die muetter zue hant:

Wer hat den boten zue dir gesant,

Der dir die mere hat gesagt?

Da sprach die schöne magt:

Muetter, ich waz an einer stat,

Da ich got für jn bat,

In einer kempnaten;

Ich mich dar inne besloßen hetteAn eyner heymlichen stat;

Ich läse den psalter vnd batVon hiemelreichen die freyenGotes muetter marienVnd got dorch sein güte,

Daz sye den rytter w T ölt behüten.

Da ich got so tewr mant,

Eynen engel er da sant,

Von hyemel ein stymme zue mir sprachSweyga vnd habe gemach!

Maria, laß dein bitten doch!

Due solt mir glauben noch,

Für den du bittest, der ist tot.

Da huebe sich aber ein große not.

Von iamer vnd von laydeWeynten sye alle beyde,

Dye magt vnd daz schöne weip.

Ir beider hertz vnd leipMit iamer waren befangen.

Da kwam der wirt gegangenVnd fragt sye der mere,

Wie ym geschehen were.

Daz hett die vil schone mait

36. ? in.