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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Wer stete an irem dienst waz,

Daz der nymmer würde verlorn.

Sye ist ein rose an allen dornYnd eyn taube an gallen.

Sye sal vns helfen allen,

Sye mag vns vor der helle ernere.

Alles hyemelisch hereFraüwet sich ir Würdigkeit.

Zue hyemel sie die krönen treit.

Man sal ir dienen geren.

Sye ist ein liechter Stern.

Ir scheyn ist lauter vnd breyt.

Der heilgen engel WürdigkeitKan sich ir nicht geleichen.

Sye swebet jn hyemelreichenIn so hohen würden,

Sye erleücht hyemel vnd erdenBaß, wan die svnne über den tag.

Ir lop nyemant vollen loben mag.

Der diene du, sone, (daz ist mein rat)Dye großen Ion zu geben hat!

Hye mit er von der u'erlte schied.

Der sone tet, alz er ym ried.

Von vnser frauwen dienst er nye ließEr tet, alz jn der vater hieß.

Nach eren stuend vil sere sein muet,

Auch waz sein hercze also guetDaz er vnser frauwe nye vergaß.

Zue großen seiden kwam ym daz.

Auch pflag er eyner gewonheit,

Daz er dorch kürczeweile reyt

Zue türney vnd auch da ander leüt warn,

Wo man vrnb solt varn,

Da fure der werde gern hyn.

Zue got stuend aller sein syen.

Ez geschach jn kürczen Zeiten,

Daz er solt reyten

Ynd zue eynem türney far.