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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 14d

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VON DEM ARMEN RITTER.

Alle, die nu lebendig sein,

Den rat ich uff die treuwe mein,

Daz sie iren muet also kern,

Daz sie von ganczem herczen erenDye magt mariam alle zeit.

Wem daz an seynem ende leit,

Der mag wol gewiße sein,

Daz ym so groß Ion erscheyn.

Im von ir daz geschehen wil,

Wan sie hat gnaden also vil.

Man sagt vns ein mere,

Daz hye vor eyn rytter were,

Der hett seinen muet also gewant,

Daz man jn vil dick an vnser frauwen dienst vantNach seines vaters rat,

Der auch den selben syeten hat,

Daz er ires dyenstes pflag.

Da er an seinem ende lackVnd von der werlt muest var,

Da rieff er seinem svn dar.

Da er jn an sach,

Gar dogentleich er zue jm sprach:

Lieber sone, nu volge meyner lere!

Ere vnd gut dar an du dich nicht kere,

Da von du sanfft macht leben.

Du salt auch willigkleich gebenDurch vnser frauwen ere.

*So volge meiner lere!

Wan eyn phaffe daz laß,

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