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2 (1878) Leopardi's Weltanschauung. Geschichte des Menschengeschlechts. Gespräche. Gedanken
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und ich erinnere mich auch nicht, ihn bei irgend einemheidnischen Philosophen, ich meine mit einem einzigenAusdruck und in xräeiscr Form, gefunden zu haben,vielleicht, weil vor jener Zeit Gemeinheit und Tückenoch nicht so herangereist und die Tivilisation nochnicht zu dem Punkte gelangt war, wo sie zum größtenTheil identisch wird mit der Lorruxtion.

VXXXVI.

Das sicherste 'Nittel, Anderen die Grenzen seinesWissens zn verbergen, ist, sie nicht zu überschreiten.

LiXXXVll.

Wer viel reis't, hat das vor den Andern voraus,daß die Gegenstände seiner Erinnerungen ihm bald indie Ferne rücken und dadurch bald jenen unbestimmtenpoetischen Schimmer erhalten, den ihnen sonst nnr dieZeit verleiht. Wer nie gercis't ist, hat den Nachtheil,daß alle seine Erinnerungen sich an Dinge knüpfen,die zum Theil noch gegenwärtig sind, da die Drteihn umgeben, an die all sein Erinnern geknüpft ist.

VXXXVIII.

Es geschieht nicht selten, daß eitle und sehr selbst-bewußte Menschen, statt egoistisch und hartherzig zu