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wunderung der Leser. Auch eine Art von Brutalitätund Tollköpfigkeit gefällt an Lolchen gar sehr, wieauch den Frauen an ihren Liebhabern. Darum istAchilles vollkommen liebenswürdig; während die Gütedes Aeneas und des Gottfried, ihre Weisheit und diedes Ulysses beinahe Haß erwecken.
UXXV.
Noch in anderer Art kann das Weib gleichsamzum Sinnbild dessen dienen, was die Welt im Allge-meinen ist; denn Schwäche ist das Kennzeichen dermeisten Menschen, und diese macht die Menge gegen-über den Wenigen, die an Geist, Herz oder Handstark sind, so fügsam wie die Weiber den Männerngegenüber sind. Daher erobert inan fast mit denselbenKünsten die Weiber und das Menschengeschlecht: miteinem Gemisch von Keckheit und Zärtlichkeit, mit Er-gebung gegenüber Zurückweisungen, mit Beharrlichkeit,die sestbleibt und keine Beschämung kennt, erreichtman sein Ziel, wie bei den Weibern, so bei den Mäch-tigen, den Reichen, der großen Masse der Menschenim Besonderen, der Nationen und Jahrhunderte.Wie man bei Weibern Rivalen aus dein Wege räumenund rings um sich her keinen Andern dulden muß, somuß man in der Welt alle Mitstrcbcnden und Ge-nossen Niederkämpfen und über ihre Leiber weg sich denWeg bahnen; und beides erreicht man mit denselbenWaffen, unter denen die wirksamsten die Derleumdung