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eigenen Geistes, die unendliche Zahl von Welten unddas unendliche Universum sich vorzustellen und zufühlen, daß unser Geist und unsere Sehnsucht nochnicht ausgefüllt wird von diesem Universum, Allesimmer der Unzulänglichkeit und Nichtigkeit zu zeihenund einen Mangel, eine Leere und darum Lange-weile zu erleiden, — dies Alles scheint mir der stärksteBeweis für die Größe und den Adel der menschlichenNatur. Darum kennen unbedeutende Menschen dieLangeweile nur wenig und die Thiere noch wenigeroder gar nicht.
UXXIV.
Gegen große Männer und besonders gegen die,die sich durch eine ungewöhnliche Männlichkeit aus-zeichnen, beträgt sich die Welt wie ein Weib. Siebewundert sie nicht bloß, sondern liebt sie, da sie sichin jene Kraft verliebt. Vst ist, wie bei den Frauen,die Liebe zu ihnen nur so größer in demselben Ver-hältniß, wie sie selbst Verachtung zeigen, jede Rücksichtund Schonung vergessen und den Menschen Furchtcinflößcn. So wurde Napoleon von Frankreich leiden-schaftlich geliebt und der Gegenstand eines förmlichenGötzendienstes für die Soldaten, die er Kanonenfutternannte und als solches behandelte. So waren sehr vieleHeerführer, die von den Menschen nicht besser urtheiltcnund keinen andern Gebrauch von ihnen machten, beiihren Truppen sehr beliebt, so lange sie lebten, underwecken heute noch in den Geschichtsbüchern die Be-