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3 (1838)
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Auszug aus der Kaisergeschichte.

und das Treffen des Ziels war ihm das höchste Vergnügen,so wie der Gipfel aller Kunst. Im Genüsse von Speise undSchlaf war er mäßig, von Wein und Wollust ließ er sichnicht beherrsche», kurz, er würde ein Inbegriff aller rühm-lichen Eigenschaften gewesen seyn, wenn er die Kenntnifi derRegiernngsknnst znm Gegenstände seines Sterbens gemachthätte: allein diese war ihm beinahe etwas völlig Fremdes,da es ihm eben so sehr an Neigung dazu, als an Erfahrungdarin fehlte. Denn während er das Heer zurücksetzte undeinigen wenigen Alane», die er mir großem Aufwand inseine Dienste gezogen hatte, den Vorzug vor den alten Rö-mischen Kriegern gab, sich nicht nur von ihnen begleitenließ, sondern fast ein vertrauliches Betragen gegen sie an-nahm, so daß er zuweilen sogar in ihrer Tracht ans demMarsche erschien, so erregte er dadurch den Haß der Solda-ten gegen sich. Wie nun Marimns in Britannien den Pur-pur anlegte und nach Gallien übersetzte, so wurde er vonden über Gratian erbitterten Legionen mit Freuden ausge-nommen. Dieser mußte fliehen und wurde im neunund-zwanzigsten Jahre seines Alters getödtet.

48. Thevdosins.

Thcodvsius, ein Sohn des Honvrius und der Therman-tia, ein geboruer Hispanier und Abkömmling des KaisersTrajanus, wurde von Gratianus bei Sirminm zum Kaiserernannt und regierte siebzehn Jahre. Ein Tranmgesicht sollseine Aeltern bewogen habe», ihm diesen Namen, der einenvon Gott Geschenkten bezeichnet, zu geben. Es verbreitetesich auch in Betreff seiner «in Orakelspruch in Asien,Victor. 3s Bdchn. 7